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Gugganig grantig: "Keine Durchschlagskraft nach vorne"

Fürths Abräumer analysiert die Niederlage in Darmstadt - 26.10.2018 21:27 Uhr

Auch der sonst so dominante Lukas Gugganig konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken. © Sportfoto Zink/WoZi


Damir Buric (Kleeblatt-Trainer): Zuerst Glückwunsch an Darmstadt zum verdienten Sieg. Wir haben heute viel zu viele einfache Fehler gemacht. Wir haben gefühlt ganz wenige Zweikämpfe gewonnen. So kannst du kein Spiel gewinnen. Darmstadt war aggressiver in den Zweikämpfen. Ich muss aber auch unseren Torwart in Schutz nehmen, das war keinesfalls der Grund für die Niederlage. Sascha hat viele gute Spiele für uns gemacht. Das passiert einmal. Wir haben es nicht geschafft, als Mannschaft das wieder auszubessern. Beim nächsten Spiel müssen wir wieder das tun, was uns stark macht.

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Vierer satt statt Tabellenführung: Schwache Noten fürs Kleeblatt

Zumindest über Nacht an die Tabellenspitze - so war der Plan der SpVgg Greuther Fürth beim Auswärtsspiel bei Darmstadt 98. Es kam anders: Mega-Patzer, Tor eines Ex-Nürnbergers, Tor eines Ex-Fürthers. Am Ende stand viel Frust. Hier sind die Noten für die geschlagenen Buric-Boys:


Dirk Schuster (Darmstadt-Coach): Wir haben heute nach einer sehr guten ersten Hälfte in Regensburg den nächsten Schritt gemacht. Wir haben heute wenig zugelassen und durch aggressives Zweikampfverhalten, enge Räume es den Fürthern schwer gemacht, ihr Spiel aufzubauen. Wir haben viel Respekt vor dieser Fürther Mannschaft, die viel Moral gezeigt haben und bisher eine hervorragende Saison spielen. Aber unser Ziel war es, die drei Punkte hier zu behalten. Wir wollten mit Mut agieren, Pressing-Situationen schaffen und auch in der Rückwärtsbewegung sauber arbeiten. Das ist uns gelungen. Das 1:0 war natürlich glücklich für uns. Wir freuen uns natürlich über diesen Sieg und wir wollen in den kommenden Spielen an diese Leistung anknüpfen.

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0:2 in Darmstadt: Kleeblatt enttäuscht auf ganzer Linie

Nichts war es mit dem zweiten Auswärtssieg in Folge für die SpVgg Greuther Fürth. Nachdem man letzte Woche in Bielefeld noch einen zwei-Tore-Rückstand aufholen konnte, blieb das Team von Trainer Damir Burci Freitagabend in Darmstadt zu harmlos, um nach dem Pausenrückstand noch einmal ranzukommen. Hier gibt's die Auswärtspleite in Bildern:


Richard Magyar (Fürth-Verteidiger): Der Anfang des Spiels war nicht gut von uns, wir kommen nicht richtig rein, spielen lange Bälle ohne viel Erfolg. Sascha hat uns tausend Mal gerettet in der letzten und auch in dieser Saison. Am Ende sind wir nur etwas wütend, dass wir das für Sascha nicht mehr korrigieren konnten.

Mario Maloča (Kleeblatt-Abwehrspieler): Sascha hält in jedem Spiel drei, vier hundertprozentige Chancen, er ist unser bester Spieler in diesem und im letzten Jahr. Er wird danach stärker sein als vorher und wir vertrauen ihm. Wir haben nicht gut gespielt, wir haben nicht das gezeigt, was wir in Bielefeld oder sonst in dieser Saison gezeigt haben, aber vielleicht muss es mal ein Spiel wie dieses geben. Jetzt müssen wir es analysieren, dann das Spiel vergessen und uns auf Bochum konzentrieren.

Lukas Gugganig (Fürth-Mittelfeldspieler): Es wäre heute viel mehr möglich gewesen, aber am Ende hat Darmstadt verdient gewonnen. Wir waren schon in den ersten zehn, fünfzehn Minuten nicht gut im Spiel drin, bekommen dann das erste Tor unglücklich. Danach wollten wir es spielerisch lösen, wir haben es versucht, aber heute war vorne kein Durchkommen, keine Durchschlagskraft.

Sascha Burchert (Kleeblatt-Keeper): Ich sehe den Ball, der flattert nicht, ist nicht scharf geschossen, geht genau in die Mitte, mehr muss ich da nicht sagen. Ich war davor gut im Spiel, ich war danach gut im Spiel, und es ist einfach bitter, dass so eine Szene so ein Spiel in eine Richtung bringt, die uns nicht entgegenkommt. Heute hat Zweikampfhärte und Aggressivität in den entscheidenden Situationen gefehlt. Für mich ist es bitter, aber mir tut es vor allem für die Mannschaft weh, dass die Mannschaft dadurch Punkte verliert. 

tso

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