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„Herrmänner“ auf dem Podest

Radteam aus Baiersdorf erobert in drei Rennen jeweils Top 3-Platzierungen - 23.05.2016 07:30 Uhr

Florenz Knauer feierte in Velden und in Schweinfurt (Bild) jeweils den Sieg. Beim Baiersdorfer Dreifacherfolg in Schweinfurt belegten Maximilian Hornung und Christopher Schunk (v.li.) die Plätze zwei und drei. © privat


Beim „Schweinfurter Radkriterium“ zeigten sich die Fahrer des Herrmann Radteams glänzend aufgelegt. Bereits von Beginn des Rennens an versuchten die blau-orange-grünen „Herrmänner“ dem Rennen ihren Stempel aufzudrücken, was auch glänzend gelang.

Nach einigen Rennkilometern war es Florenz Knauer, der sich aus dem Hauptfeld entscheidend absetzen und so Wertung für Wertung auf sein Rennkonto verbuchen konnte. Bereits knapp nach der Hälfte des Rennes stand Knauer als Sieger fest und bei der Baiersdorfer Equipe setzte man alles daran, nachzulegen. Maximilian Hornung und Christopher Schunk — beide wie das gesamte Team mit starker Leistung und auch mit einigen Wertungspunkten ausgestattet — lagen in sehr aussichtsreichen Positionen.

Als sich in den abschließenden Rennrunden auch noch Maximilian Hornung gemeinsam mit Florenz Knauer erneut entscheidend vom Hauptfeld absetzen konnten, stand das ausgezeichnete Ergebnis fest — dreimal Podium. Florenz Knauer durfte sich somit ganz oben auf dem Podium platzieren, umrahmt von den Teamkollegen Maximilian Hornung und Christopher Schunk.

Wieder Sieg für Knauer

Florenz Knauer feierte in Velden (Bild) und in Schweinfurt jeweils den Sieg. © privat


Für einige Baiersdorfer Fahrer ging es dann nach Velden an der Vils um am dortigen „2. Veldener Radkriterium“ die Herrmann-Farben zu präsentieren. Das Rennen führte das etwa 55 Fahrer umfassende stark besetzte Feld über gut 60 Rennkilometer und neun Punktwertungen.

Von Beginn an zeigten sich die Fahrer des Herrmann Radteam sehr aktiv und übernahmen gleich die Kontrolle des Rennens. Bereits nach der ersten von neun Wertungen konnte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe rund um Florenz Knauer entscheidend aus dem Fahrerfeld absetzen.

Die Ausreißer vergrößerten den Vorsprung und nicht zuletzt aufgrund der starken Tempoarbeit von Florenz Knauer wurde die ursprünglich fünfköpfige Spitzengruppe auf vier Fahrer verkleinert. Die vier Ausreißer konnten bis etwa 15 Runden vor Schluss das Feld einmal komplett umrunden. Florenz Knauer siegte am Schluss souverän vor Rainer Rettner (RSC Kempten) und Florian Scheit (Team Baier Landshut) sowie Manuel Porzner (Team Vorarlberg).

Schließlich ging es für gleich sechs Fahrer des Herrmann Radteams noch nach Wartenberg um dort an der 20. Auflage des „Wartenberger Pfingstradrennens“ teilzunehmen. Die anspruchsvollen 60 Rennkilometer und insgesamt zwölf Punktwertungen des Kriteriums sollten den Fahrern — nicht zuletzt aufgrund der wechselhaften Wetterverhältnisse und der dadurch regennassen Straßen — einiges abverlangen.

Das Rennen war kaum ein paar Runden im Gange, als sich direkt nach der ersten Punktwertung eine achtköpfige Spitzengruppe bildete. Mit vertreten der sehr aufmerksam und stark fahrende Florenz Knauer, sowie der spätere Erstplatzierte Tobias Erler und der Zweitplatzierte Jonas Schmeiser (beide RSC Kempten). Im Verlauf des Rennes konnten erst Tobias Erler und die ersten Verfolger rund um Florenz Knauer das Hauptfeld überrunden; später gelang Tobias Erler gemeinsam mit einigen anderen Fahrern erneut.

Rang drei ins Ziel gebracht

In der hektischen Schlussphase konnte Florenz Knauer seinen dritten Rang souverän verteidigen und durfte nach bereits zwei Rennsiegen an diesem langen Wochenende eine weitere Podestplatzierung bejubeln. 

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