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Kaymer vor Ryder Cup in der Krise

27-Jähriger wird in den nächsten Wochen keine Turniere mehr spielen - 12.08.2012 15:50 Uhr

Kiawah Island/Hamburg  - Kaymer muss nach dem vorzeitigen Aus beim vierten Major um die Nominierung für den prestigeträchtigen Ryder Cup zittern. Siem hat nach kämpferischen Leistungen Hoffnung auf eine Wildcard. Und McIlroy ist nach dem heftigen Gewitter auf Kiawah Island besser als Woods.

Martin Kaymer steckt tief in der Krise. Resigniert packte der 27-Jährige seine Schläger beim letzten Turnier ein.
Martin Kaymer steckt tief in der Krise. Resigniert packte der 27-Jährige seine Schläger beim letzten Turnier ein.
Foto: dpa
Martin Kaymer steckt tief in der Krise. Resigniert packte der 27-Jährige seine Schläger beim letzten Turnier ein.
Martin Kaymer steckt tief in der Krise. Resigniert packte der 27-Jährige seine Schläger beim letzten Turnier ein.
Foto: dpa

Drei Wochen nach den British Open ist Golfprofi Martin Kaymer auch bei der PGA Championship sang- und klanglos ausgeschieden. Der Düsseldorfer verpasste die beiden Schlussrunden des vierten Majors deutlich und muss um seinen Platz im europäischen Ryder-Cup-Team zittern. „Es liegt nun an den anderen Spielern, ob ich dabei bin oder nicht. Wenn ich dabei sein sollte, freue ich mich und werde alles geben. Wenn ich es nicht schaffe, war ein anderer besser. Dann ist das auch okay“, sagte Kaymer auf Kiawah Island im US-Bundesstaat South Carolina dem Internetportal „golf.de“.

Auch der Wechsel des Caddies vor zwei Wochen gab dem zehnmaligen Turniergewinner nicht den nötigen Schub. Resigniert packte der 27-Jährige seine Schläger ein und wird in den nächsten Wochen auch kein Turnier mehr spielen. Die letzte Möglichkeit, sich für den Ryder Cup zu empfehlen, wäre in der kommenden Woche in Gleneagles in Schottland.

So kann Deutschlands bester Profi nur tatenlos zusehen, wie der Engländer Ian Poulter das Leaderboard hochklettert und Punkte sammelt für den prestigeträchtigen Vergleich Europa gegen Amerika Ende September in den USA. Immerhin sind die Konkurrenten Sergio Garcia (Spanien) und Nicolas Colsaerts (Belgien) ebenfalls am Cut gescheitert. Nach zwei 79er Runden kam Kaymer auf Rang 131. Vor zwei Jahren hatte er das vierte und letzte Major-Turnier des Jahres noch gewonnen. In der Folge war er für acht Wochen die Nummer eins der Welt, nun ist er aus den Top 20 herausgerutscht.

Marcel Siem hat indes auf dem schwer zu spielenden Kurs direkt an der Atlantikküste seine gute Form des Jahres erneut unter Beweis gestellt. Bis zum Gewitterabbruch am Samstag lag der 32-Jährige nach 15 gespielten Bahnen eins unter Par und rangiert mit 204 Gesamtschlägen auf Platz 19. „Er hat hart gearbeitet und sich das wirklich verdient. Ich hoffe, dass er noch ein paar Schläge aufholen kann“, sagte Kaymer über Siem. Nur 46 der 72 Profis konnten ihre dritte Runde beenden.

Die Führung teilen sich nach sieben beziehungsweise neun Löchern der Nordire Rory McIlroy und Vijay Singh von den Fidschi-Inseln mit jeweils sechs Schlägen unter Platzstandard. „Ich habe mich in eine gute Position gespielt, aber der Weg ist noch lang“, sagte McIlroy. Der 14-malige Major-Champion Tiger Woods (USA) ist mit fünf Schlägen Rückstand Elfter. Er haderte mit seinem Spiel und hatte auch nicht wie am Freitag das gute Händchen mit dem Putter. 

dpa


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