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Neuer Trainer: René Weiler soll beim FCN übernehmen

Schweizer steht für offensiven Fußball - Seit Sommer vereinslos - 11.11.2014 18:42 Uhr

Weiler ante portas: Der Ex-Trainer des FC Aarau soll dem Club wieder neues Leben einhauchen.

Weiler ante portas: Der Ex-Trainer des FC Aarau soll dem Club wieder neues Leben einhauchen. © imago sportfotodienst


Den 41-Jährigen, der seit seinem Abschied vom FC Aarau im Sommer vereinslos ist, hat der FCN schon länger auf dem Schirm. Vor Saisonbeginn wurde der Schweizer ebenfalls als heißer Kandidat für den Trainerjob am Valznerweiher gehandelt. Der nun gefeuerte Valerien Ismael hatte damals aber den Zuschlag bekommen.

Die "Bild" hatte Weiler bereits vor der definitiven Ablösung Ismaels erneut ins Gespräch gebracht. Nun werden wohl Tatsachen geschaffen. Nach Informationen der "Nürnberger Zeitung" soll Weiler den vakanten Trainerposten beim fränkischen Altmeister übernehmen.

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Weiler hat jüngst in der "Aargauer Zeitung" sein Anforderungsprofil an den neuen Arbeitgeber verraten: "Ich suche einen Trainerjob, bei dem das Umfeld und die Finanzen intakt sind. Bei dem mein Konzept Anklang findet. Wo ich etwas aufbauen kann. Wo meine Leidenschaft und Winner-Mentalität hinpasst. Wo ich Begeisterung entfachen und wo ich etwas gewinnen kann."

Weiler ist es von seiner Station in Aarau gewöhnt, aus wenig Mitteln das Maximum herauszuholen. Die Aargauer führte er aus der 2. Liga ins Oberhaus und hielt dort mit dem Klub die Klasse.

Dabei präferierte er einen offensiv-ausgerichteten Fußball, das beim Club schon gewohnte 4-2-3-1-System. Weiler führte gegenüber der "Tageswoche" aus: "Die Mutigen werden in der Regel irgendwann belohnt. Es widerspricht unserem Geist, dass wir auf den Platz rausgehen, nur um etwas zu verhindern. Und wenn man infiziert ist von einer Vorwärtsstrategie und dem Mut zum Risiko, dann will man das der Mannschaft vermitteln." Und weiter unterstrich der 41-Jährige: "Im Fußball muss man in erster Linie versuchen zu unterhalten, und das gelingt eher, indem man ein Tor erzielen will, als um jeden Preis verhindern zu wollen, dass der Gegner eins macht."

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stw / U. D.

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