Rücktritt: Zeck schmeißt beim FC Eintracht Bamberg hin

4.3.2016, 17:48 Uhr
Ein Bild aus glücklicheren Tagen: FCE-Präsident Matthias Zeck (re., hier im Bild mit Petr Skarabela).

© Sportfoto Zink Ein Bild aus glücklicheren Tagen: FCE-Präsident Matthias Zeck (re., hier im Bild mit Petr Skarabela).

Zeck, der im Juli 2015 bereits seit Amt im Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg niedergelegt hatte, zieht mit seinem Rücktritt die Konsequenzen aus der finanziellen Misere des FCE.

Wie der Bayernligist per Pressemitteilung mitteilte, mache der 47-Jährige damit den Weg für einen personellen Neuanfang des Klubs frei. "Der FC Eintracht Bamberg 2010 dankt Mathias Zeck für sein überaus großes Engagement in den letzten gut sechs Jahren. Er hat mit großem Einsatz stets versucht, für den FCE das Optimale zu erreichen. Und das war, und ist, nicht einfach", sagte Jörg Schmalfuß, der als Zweiter Vorsitzender dem Verein nun kommissarisch vorsteht.

Zeck war erst im Dezember auf der Hauptversammlung einstimmig als Präsident wiedergewählt worden und kämpfte bis zuletzt um eine finanzielle Konsolidierung des Vereins - ohne Erfolg. Die Oberfranken haben Liquiditätsprobleme und sind weiterhin auf der Suche nach einem neuen Hauptsponsor.

Der FC Eintracht Bamberg steht derzeit in der Bayernliga Nord auf dem elften Tabellenplatz und hat drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsrelegationsplatz. 2010 wurde der FC Eintracht Bamberg als Nachfolgeverein des insolventen 1. FC Eintracht Bamberg gegründet und startete in der Bayernliga. Mit der Ligareform stieg der Klub zur Saison 2012/13 in die neue Regionalliga Bayern auf, musste im Sommer 2015 dann aber wieder den Gang in die Bayernliga Nord antreten.

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