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Höfl-Riesch lag bei ihrer Fahrt bis zur dritten Zwischenzeit vorn, erwischte dann aber die Ausfahrt aus dem Schladming-S nicht optimal und verlor an Zeit. „Es war wirklich ein verrücktes Rennen, die Außenseiterinnen haben zugeschlagen. Ich habe mich tapfer geschlagen“, sagte sie.
Im Ziel hatte die Partenkirchenerin einen Rückstand von 0,70 Sekunden auf Rolland, die als erste Französin seit Marielle Goitschel 1966 in einer WM-Abfahrt vorne lag. In 1:50,00 Minuten gewann Marion Rolland vor Nadia Fanchini, die 0,16 Sekunden zurück lag.
Die zweite deutsche Starterin Veronique Hronek stürzte, blieb aber dem ersten Anschein nach unverletzt. Rolland ist derzeit Zehnte im Abfahrts-Weltcup, hatte aber bei der WM-Generalprobe in Schladming vor einem knappen Jahr Platz zwei belegt. 2010 war die Französin beim Start der Olympia-Abfahrt von Vancouver gestürzt und hatte sich dabei einen Kreuzbandriss zugezogen.
