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Tor in allerletzter Minute: Der Club siegt in Ulm

FCN drehte 0:2-Rückstand - Pinola, Gebhart und Mak treffen für die Nürnberger - 14.07.2012 18:52 Uhr

Ulm  - Auf der Rückreise vom Traininigslager in Oberstaufen machte der 1. FC Nürnberg einen Abstecher nach Ulm, um beim dortigen SSV zum Testspiel anzutreten. Die Hecking-Schützlinge hatten ihre liebe Mühe mit dem Viertligisten und entschieden das Spiel in allerletzter Minute für sich.

Nach dem 1:2-Anschlusstor in der 37. Minute durch Javier Pinola (Rückennummer 25) keimte beim FCN wieder Hoffnung auf.
Nach dem 1:2-Anschlusstor in der 37. Minute durch Javier Pinola (Rückennummer 25) keimte beim FCN wieder Hoffnung auf.
Foto: Sport-/Pressefoto Wolfgang Zink
Nach dem 1:2-Anschlusstor in der 37. Minute durch Javier Pinola (Rückennummer 25) keimte beim FCN wieder Hoffnung auf.
Nach dem 1:2-Anschlusstor in der 37. Minute durch Javier Pinola (Rückennummer 25) keimte beim FCN wieder Hoffnung auf.
Foto: Sport-/Pressefoto Wolfgang Zink

 

Bereits in der 4. Minute klingelte es im Kasten - allerdings im Kasten der Nürnberger. Der Ulmer David Braig verwertete einen Abpraller zum 1:0.

In der 26. Minute dann der nächste Einschlag ins Gehäuse von Raphael Schäfer: Markus Feulner hatte einen Ulmer im Strafraum regelwidrig gefoult, den fälligen Strafstoß verwandelte Florian Treske für den Südwest-Regionalligisten.

Offenbar frustriert über den unerwarteten Rückstand nahm sich Publikumsliebling Javier Pinola in der 37. Minuten ein Herz und nagelte den Ball zum 1:2-Anschlusstreffer ins Ulmer Tor.

Mit einer komplett veränderter Elf startete der Club in die 2. Hälfte und drückte vehement auf den Ausgleich. In der 60. Minute war dieses Bemühen von Erfolg gekrönt: Neuzugang Timo Gebhart traf per Kopf zum 2:2.

In allerletzte Minute dann das versöhnliche Ende für den Club: Flügelflitzer Robert Mak markierte den 3:2-Siegtreffer und hat seinen rot-schwarzen Mannen eine Testspielblamage erspart.

Dieter Hecking war dementsprechend bedient nach dem Schlusspfiff. Das einwöchige Trainingslager wollte er nicht als Entschuldigung für die dürftige Leistung seiner Mannen, vor allem in der ersten Halbzeit, gelten lassen. Der zweite Spielabschnitt hatte dem ehrgeizigen Trainer dann schon besser gefallen.

Nach dem Testspiel ging es für den Club dann direkt nach Hause. Die Profis haben nun ein Paar Tage frei, denn erst am Donnerstag bittet Hecking wieder zum Training.

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Auf der Rückreise vom Traininigslager in Oberstaufen machte der 1. FC Nürnberg einen Abstecher nach Ulm, um beim dortigen SSV zum Testspiel anzutreten. Die Hecking-Schützlinge hatten ihre liebe Mühe mit dem Viertligisten.

 

stw/fsw


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Titel, Tränen und Triumphe: Der 1. FC Nürnberg blickt auf eine bewegte, mittlerweile über 112-jährige Geschichte zurück. Seine größten Erfolge feierte der Club in den "goldenen" 20er Jahren, als alleine fünf der insgesamt neun Meisterschaften gelangen. Bis in die 60er Jahre gehörte der Verein zu den ganz großen Namen des deutschen Fußballs. Doch mit dem erstmaligen Abstieg aus dem Oberhaus 1969 begann ein jahrzehntelanges Tief. Abstiege und Skandale prägten den Verein, der sich in dieser Zeit den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft verdiente und 1996 gar in die drittklassige Regionalliga abstürzte. Erst im neuen Jahrtausend konsolidierte sich der Verein und knüpfte mit dem DFB-Pokalsieg 2007 an alte Zeiten an - sehr zur Freude der treuen und großen Anhängerschaft des FCN.

Deutscher Meister: 1920, 1921, 1924, 1925, 1927, 1936, 1948, 1961, 1968

DFB-Pokalsieger: 1935, 1939, 1962, 2007

Ein extra Themenarchiv mit "historischen" Berichten rund um den 1. FCN finden Sie unter dem Stichwort "Club-Geschichte(n)".

Der Club-Kader in der Saison 2012/13

Galerie Kader 1. FC Nürnberg 2011/12

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