Dienstag, 13.11.2018

|

zum Thema

Torspektakel auf der Alm: Bielefeld schlägt Regensburg

Arminia gewinnt mit 5:3 - Ingolstadt holt gegen Aue den Sieg - 01.09.2018 15:41 Uhr

Die Erlösung: Das 5:3 durch Patrick Weihrauch setzte den Schlusspunkt in einem denkwürdigen Spiel. © Friso Gentsch/dpa


Arminia Bielfeld - Jahn Regensburg 5:3 (3:2)

Arminia Bielefeld hat in einem turbulenten Spiel dem SSV Jahn Regenburg die zweite Saisonniederlage in der 2. Fußball-Bundesliga beschert. Die Ostwestfalen besiegten die Regensburger am Samstag mit 5:3 (3:2). Fünf Tore fielen bereits in der ersten Halbzeit. Während Bielefeld nach dem zweiten Erfolg am vierten Spieltag in der Tabelle zumindest vorübergehend bis auf Rang fünf kletterte, muss sich Regensburg nach der dritten sieglosen Partie nacheinander in der Tabelle weiter nach unten orientieren.

Das Torspektakel begann bereits in der dritten Minute, als Marco Grüttner die Regensburger in Führung brachte. Doch Arminias Doppelschlag durch Julian Börner (8. Minute) und Andreas Voglsammer (17. Minute) machte die Freude der Gäste schnell zunichte. Zwar gelang Jann George (26.) kurz darauf der Ausgleich für die Gäste, aber ein Eigentor von Benedikt Saller (28.) bescherte Bielefeld die erneute Führung.

Eine Flanke des Gegners köpfte Außenverteidiger Saller unbedrängt im eigenen Strafraum und gegen die Laufrichtung von Torwart Philipp Pentke ins Netz. Regensburg gab aber nicht auf und Jahn-Kapitän Grüttner (52.) markierte mit seinem zweiten Tor den erneuten Ausgleich. Doch für die Entscheidung sorgten Arminia-Torjäger Fabian Klos (88.) und Patrick Weihrauch (90.+5) mit zwei späten Toren.

FC Ingolstadt - Erzgebirge Aue 3:2 (1:1)

Der FC Ingolstadt hat gegen Erzgebirge Aue den ersten Saisonsieg in der 2. Fußball-Bundesliga erzwungen. Dario Lezcano (70. Minute) und der eingewechselte Charlison Benshop (79.) erlösten Trainer Stefan Leitl und die FCI-Fans am Freitagabend beim 3:2 (1:1) mit ihrem Doppelschlag. Thorsten Röcher hatte die Schanzer vor 8394 Zuschauern im Ingolstädter Sportpark in der ersten Hälfte in Führung gebracht (19.). Pascal Testroet glich mit einer energischen Einzelleistung aus (37.). In der Schlussminute verkürzte Dimitrij Nazarov noch. Der FCI verbesserte sich am vierten Spieltag auf fünf Punkte. Aue bleibt mit nur einem Zähler weiterhin sieglos.

Bilderstrecke zum Thema

Favoriten, Überraschungen und mehr: Die Zweitligisten im Check

Los geht's in der 2. Bundesliga! Der Saisonstart steht vor der Tür, das Fußball-Unterhaus ist auch 2018/19 mit Klubs wie dem 1. FC Köln, dem einstigen Bundesliga-Dino Hamburger SV oder den Traditionsklubs aus Bochum oder Duisburg hochkarätig besetzt. Wir haben alle 18 Zweitligisten unter die Lupe genommen - wer wird nach Einschätzung der nordbayern.de-Redaktion oben mitspielen, wer muss zittern?


"Die 2. Liga ist eine Kampfliga", hatte Leitl vor der Partie gegen Aue gesagt. Seine Mannschaft setzte aber auch einige spielerische Akzente. Ein Schuss von Thomas Pledl zischte am Auer Tor vorbei, in dem Daniel Haas den verletzten Kapitän Martin Männel (Wade) vertrat (7.). Vor dem 1:0 wehrte Haas einen Freistoß von Sonny Kittel zur Seite ab. Konstantin Kerschbaumer flankte in die Mitte, wo Röcher mit der Hacke traf. Testroet glich nach einer starken Einzelaktion im Strafraum aus. Nach einer Ecke von Kittel staubte Lezcano ab. Benshop erhöhte. Nach Nazarovs tollem Fernschusstor musste der FCI zittern.

SC Paderborn - VfL Bochum 2:2 (0:1)

Dank Joker Silvère Ganvoula hat der VfL Bochum eine Niederlage im Westfalen-Duell beim SC Paderborn abgewendet und zumindest für eine Nacht Rang drei in der 2. Fußball-Bundesliga erobert. Der zwölf Minuten zuvor eingewechselte Nationalspieler aus dem Kongo sicherte dem VfL durch seinen zweiten Saisontreffer das 2:2 (1:0) beim Aufsteiger. Dadurch zogen die Bochumer am 4. Spieltag mit sieben Punkten vorübergehend mit dem Führungs-Duo 1. FC Köln und Union Berlin gleich. Die Paderborner, die ligaübergreifend erstmals nach fünf Siegen nicht im eigenen Stadion gewannen, haben fünf Punkte auf dem Konto.

Die Gäste waren in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit durch Tom Weilandt nach grobem Schnitzer von Christian Strohdiek in Führung gegangen. Philipp Klement, der einen fragwürdigen Foulelfmeter verwandelte (52.), und Sven Michel (54.) drehten die Partie direkt nach der Pause zunächst für Paderborn. Doch Ganvoula schlug zurück. 

dpa

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Sport