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Zwei Neue fürs Kleeblatt: Hirsch und Heidinger sind da!

Ruthenbeck bekommt einen Sechser und einen Rechtsverteidiger - 19.01.2016 11:45 Uhr

Herzlich Willkommen: In Mijas wurden die beiden Neu-Fürther von den Kleeblatt-Verwantwortlichen begrüßt.

Herzlich Willkommen: In Mijas wurden die beiden Neu-Fürther von den Kleeblatt-Verwantwortlichen begrüßt. © Sportfoto Zink / WoZi


Die Fürther Nachrichten und die Nürnberger Zeitung hatten die beiden Neuzugänge in Form von Exklusivmeldungen bereits annonciert.  Am Dienstag beseitigte der Verein in Form einer Pressemitteilung die letzten Zweifel am Engagement der Neu-Fürther.  

Mit Maurice Hirsch kommt ein zentraler Mittelfeldspieler auf Leihbasis von Hannover 96 in den Ronhof. Der 22-Jährige ist in Mannheim geboren, 1,75 Meter groß, Rechtsfuß und ist bei der TSG Hoffenheim auf der Sechser-Position ausgebildet worden. Im Sommer 2014 wechselte er aus dem Kraichgau nach Hannover, wo er sieben Einsätze in der Bundesliga und 18 für die Zweitvertretung in der Regionalliga verbuchte.

In der laufenden Spielzeit kam er bei den Profis nicht mehr zum Einsatz. Hirsch soll zum Zug kommen, wenn die erfahrenen Andreas Hofmann und Goran Sukalo nicht auflaufen können; angesichts des auslaufenden Vertrags des 34 Jahre alten Sukalo ist Hirsch aber auch ein Fingerzeig in Richtung Zukunft. "Maurice Hirsch ermöglicht uns künftig noch variabler im zentralen Mittelfeld aufzutreten. Er bringt neue Qualitäten in unsere Mannschaft ein, die für uns in der Rückrunde noch wichtig werden könnten", erklärt Kleeblatt-Manager Ramazan Yildirim auf der vereinseigenen Hompage. Auf dem Platz dürfte man Hirsch freilich bereits in der verbleibende Runde sehen. Zum Hintergrund: Florian Trinks könnte die Spielvereinigung noch im Winter verlassen. 

Heidinger kann sich derweil vom Re-Start weg Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf machen, da er die Vakanz auf der rechten Abwehrseite mit Erfahrung füllt. Gleichlautend äußert sich auch Yildirim: "Sebastian Heidinger hat schon viel Erfahrung gesammelt und ist ein Spieler, von dem wir uns erhoffen, dass er der Mannschaft sofort weiterhelfen kann". Wie die Heidenheimer Zeitung berichtet hatte, reiste der 30-jährige Rechtsverteidiger aus dem Trainingslager des 1. FC Heidenheim in der Türkei ab, um den Medizincheck in Erlangen zu absolvieren. Franken ist kein unbekanntes Terrain für ihn, da er im unterfränkischen Miltenberg geboren wurde.

Von der A-Jugend des FC Bayern München startete er seine Profitour über die Vereine Fortuna Düsseldorf, Arminia Bielefeld, RB Leipzig und zuletzt Heidenheim, wo er in der laufenden Saison nur noch viermal zum Einsatz kam (eine Vorlage). Über die Jahre kam er auf 54 Zweitligapartien (neun Tore) und 56 Drittligaspiele (sechs Tore).

Somit steht der Rückkehr von Kapitän Marco Caligiuri von der rechten Seite, wo er aushilfsweise den Verteidiger gab, in die Innenverteidigung nichts mehr im Wege. Beide Neu-Fürther machten sich am Dienstag auf den Weg nach Malaga und sind bei ihrem neuen Arbeitgeber bereits angekommen.

Dieser Artikel wurde mehrfach um neue Informationen ergänzt.

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mno/psz

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