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Mittwoch, 23.01.2019

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Stadt Forchheim will Radwege ausbauen

Nur wenig Besucher bei letzter Bürgerversammlung - Fast 33.000 Einwohner - 15.12.2018 09:00 Uhr

Eine neue „Arbeitsgruppe Rad“ kümmert sich künftig um die Belange der Fahrradfahrer. Der Radweg in Richtung Hausen soll demnächst fertig werden. © Foto: Horst Linke


Neben den wenigen anwesenden Bürgern brachte der OB einige Mitarbeiter der Verwaltung zur Bürgerversammlung mit. Auch mehrere Stadträte lauschten dem Vortrag des Stadtoberhaupts. Wie bereits in den vorherigen Bürgerversammlungen ging Kirschstein zuerst auf die harten Zahlen der Stadtentwicklung ein: Im Juni 2018 lebten 32.728 Menschen im Stadtgebiet, 2008 waren es noch fast 2000 weniger gewesen.

Ein wichtiger Punkt war für Kirschstein die digitale Entwicklung der Stadt, was er auch an der neuen Homepage der Stadt festmachte, die Anfang Februar an den Start gehen soll. "Unsere neue Homepage hat einen Journal-Charakter", sagte er. Eine Plattform für Bürgermeldungen würde etwa eingeführt.

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Über den Dächern Forchheims

Es sind seltene Blicke, die unsere Fotografen eingefangen haben: von der Drehleiter der Feuerwehr oder vom Glockenturm von St. Martin aus bietet sich ein herrlicher Blick über Forchheim. Wir starten mit unserem Rundum-Blick im Jahr 2011 und enden in 2018.


Projekt Rathaus beginnt im Mai

Ein großes Thema in der Innenstadt ist die Rathaussanierung, die im Mai 2019 beginnen und bis 2022 abgeschlossen sein soll. "Das Projekt kostet 17,5 Millionen Euro", erklärte Kirschstein. 15 Millionen Euro kommen nach jetzigem Stand aus verschiedenen Fördertöpfen. In das sanierte Rathaus soll die Tourist-Info zurückziehen, auch zwei große Veranstaltungssäle mit einer Kapazität von jeweils 300 Personen sind geplant. Aktuell laufen archäologische Grabungen in dem Gebäude.

Kirschstein zeigte einige Projekte auf, die in der Innenstadt in Zukunft aufgegriffen werden sollen. Darunter fallen die Neugestaltung des Paradeplatzes und die Nutzung des Kolpinghauses, das die Stadt zum 1. Januar per Erbpacht übernimmt.

Für die Bürger war das Thema Radverkehr in der Versammlung wichtig. Eine Bürgerin sprach die Situation auf der Adenauerbrücke über Kanal und Autobahn an. Es sei nachts gefährlich die Brücke zu überqueren, mahnte die Frau an, da der Unterschied zwischen Geh- und Radweg und der Fahrbahn nicht deutlich erkennbar sei. Ihren Vorschlag, den Gehweg mit einem zusätzlichen Markierungsstreifen abzusichern, wollte Kirschstein mit aufnehmen. "Das Thema Radverkehr soll stärker in den Fokus rücken", meinte er. In der Verwaltung soll deshalb auch eine "Arbeitsgruppe Rad" gegründet werden. Der Radweg im Forchheimer Süden, entlang der Ostseite des Kanals in Richtung Hausen, soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden, laut Kirschstein. 

JULIAN HÖRNDLEIN

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