Montag, 17.12.2018

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Toller Tag für Fürth

Private Hochschule wird staatlich anerkannt - 01.08.2012 11:00 Uhr

Diakonie-Leiter Prof. Hermann Schoenauer (rechts) und Rainer Beyer, leitender Verwaltungsdirektor und künftiger Hochschulkanzler, vor dem Gebäude der neuen Wilhelm-Löhe-Hochschule im Fürther Südstadtpark. © Thomas Scherer


Trägerin der akademischen Bildungseinrichtung ist die Diakonie Neuendettelsau, ein Sozialunternehmen mit 6600 Mitarbeitern in 200 Einrichtungen und einem Umsatz von 300 Millionen Euro im Jahr. Angesiedelt ist WLH in der grundlegend renovierten Schickedanz-Villa im Fürther Südstadtpark. Namensgeber ist einer der bedeutendsten Söhne der Stadt, der Theologe Wilhelm Löhe (1808 bis 1872).

Der Leiter der Diakonie Neuendettelsau, Prof. Hermann Schoenauer, sprach von einem historischen Tag für sein Unternehmen und die Stadt Fürth. Deren Oberbürgermeister Thomas Jung (SPD) bezeichnete die staatliche Anerkennung der ersten eigenständigen Hochschule in Fürth als ein Ereignis, „das gleichbedeutend neben dem Aufstieg der SpVgg in die 1. Bundesliga noch in hundert Jahren in den Geschichtsbüchern stehen wird“.

Mit der staatlichen Anerkennung  bekommt die private Hochschule das Recht, Prüfungen abzunehmen, akademische Grade zu verleihen und Zeugnisse zu erteilen, die solchen von staatlichen Hochschulen gleichrangig sind. Angeboten werden drei Bachelor-Studiengänge im Themenfeld Ökonomie/soziale Infrastruktur/Ethik.

„Wir wollen eine Balance herstellen zwischen zielgruppenorientierter Lehre sowie grundlagen- und anwendungsbezogener Forschung“, erklärte der Gründungspräsident der WLH, der Gesundheitsökonom Prof. Peter Oberender. Der Studienbetrieb beginnt zum Wintersemester. Interessenten können sich bis 15. September um Studienplätze bewerben.

www. wlh-fuerth.de
  

hlo

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