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Betrieb wird eingestellt: Naketano steht vor dem Aus

Modemarke kündigt an: Aktuelle Kollektion werde die letzte sein - 03.01.2018 20:41 Uhr

Gedrehte Kordeln, gemütliche Materialien: Damit wurde Naketano erfolgreich. © naketano.com


Kapuzen-Pullover machten die Essener Gründer zu Millionären. Doch überraschend stellt die Modemarke Naketano offenbar jetzt ihre Produktion ein. Wie das Fachblatt TextilWirtschaft berichtet, habe die Geschäftsführung seinen Kunden im Einzelhandel mitgeteilt, den Betrieb einstellen zu wollen. Die Süddeutsche Zeitung will bereits von Kaufhäusern wissen, die den Eingang des Schreibens bestätigt haben. Die aktuelle Herbst- und Winterkollektion sei demnach die letzte, Ende Dezember gehe der Webshop offline.

Doch warum? An den Umsätzen dürfte es nicht liegen, innerhalb der Modebranche gilt Naketano zumindest als Erfolgsmodell, als ein Unternehmen, das stürmisch seine Rendite steigern konnte. Ein Hoffnungsschimmer für den deutschen Modemarkt, der seit Jahren kriselt. In Franken traf es etwa das Traditionsunternehmen Wöhrl, das derzeit durch eine Insolvenz in Eigenverwaltung geht.

Die Naketano-Geschäftsführer Sascha Peljhan und Jozo Lonac äußerten sich bislang noch nicht. "Es ist Zeit für eine Veränderung", zitiert TextilWirtschaft aus der "wichtigen Mitteilung" an den Handel. Verkauft werden soll die Firma demnach aber nicht. 

tl

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