Erhöhte Preise

Preis-Schock in Skigebieten: Germknödel wird zum Luxus-Gut

9.2.2024, 16:40 Uhr
Das Essen auf den Skihütten wird überdurchschnittlich teurer. (Symbolbild) 

© Michael Husarek Das Essen auf den Skihütten wird überdurchschnittlich teurer. (Symbolbild) 

Das Skifahren, oder wohl eher das Essen und Trinken dort, wird immer teurer. Den meisten Pistenstürmern ist ein gutes Essen in einer Skihütte mindestens genauso wichtig wie gutes Wetter und Pulverschnee. Doch das wird langsam zu einem kostspieligen Vergnügen. Durch den Klimawandel müssen Skigebiete mit wenig Schnee rechnen. Das folgt dazu, dass nicht nur der Skipass, sondern auch das Essen und Trinken in den Skigebieten teurer werden.

Eine Untersuchung der Arbeitskammer Salzburg hat 192 Skihütten in 23 Skigebieten untersucht. Getränke sind - verglichen mit dem vergangenen Jahr - um 50 % teurer geworden und Speisen über 60 %. Prinzipiell gilt: Desto mehr Pistenkilometer ein Skigebiet hat, umso höher sind die Preise. Am teuersten wurden das Skiwasser und der Apfelstrudel. Ersteres ist im Preis um 63% Prozent gestiegen. In Obertauern kostet das Wasser mit Sirup 4,40 Euro für 0,4 Liter. Der Apfelstrudel ist um 75% im Preis gestiegen.

Doch was ist jetzt mit dem Germknödel? In Großarl-Dorfgastein kann man das beliebte Hefegebäck noch vergleichsweise günstig für 5,80 Euro verspeisen. Bei einem Ausflug nach Leogang, wird man da schon mal 13,50 Euro los. Aber: Vanille-Sauce ist inklusive.