Zu Fuß in Nürnberg: Das Fußgänger-Leben in Zahlen

16.1.2019, 16:22 Uhr
Auto, U-Bahn, Fahrrad, Bus - Nürnbergs Infrastruktur bietet zahlreiche Möglichkeiten der Fortbewegung. Dabei wird eine Gruppe jedoch vollkommen unterschätzt: Denn auch die Fußgänger in Nürnberg haben einen großen Verkehrsanteil in der fränkischen Großstadt. Doch wie viel Prozent sind tatsächlich zu Fuß unterwegs? Verzichten lieber Jugendliche oder Senioren auf einen fahrbaren Untersatz und welche Maße muss so ein Fußgängerweg eigentlich einhalten? Zahlen zu Nürnbergs Fußgänger-Dasein zeigt diese Bildergalerie.
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Auto, U-Bahn, Fahrrad, Bus - Nürnbergs Infrastruktur bietet zahlreiche Möglichkeiten der Fortbewegung. Dabei wird eine Gruppe jedoch vollkommen unterschätzt: Denn auch die Fußgänger in Nürnberg haben einen großen Verkehrsanteil in der fränkischen Großstadt. Doch wie viel Prozent sind tatsächlich zu Fuß unterwegs? Verzichten lieber Jugendliche oder Senioren auf einen fahrbaren Untersatz und welche Maße muss so ein Fußgängerweg eigentlich einhalten? Zahlen zu Nürnbergs Fußgänger-Dasein zeigt diese Bildergalerie. © Gregor Fischer/dpa

24 Minuten und 1,3 Kilometer weit sind die Nürnberger pro Tag laut Verkehrsplanungsamt im Schnitt zu Fuß unterwegs.
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24 Minuten und 1,3 Kilometer weit sind die Nürnberger pro Tag laut Verkehrsplanungsamt im Schnitt zu Fuß unterwegs. © Roland Fengler

23 Prozent: So viel machte der Fußverkehr in Nürnberg im Jahr 2017 laut Mobilitätserhebung der Verkehrs-Aktiengesellschaft aus. 1976 betrug dieser Wert noch 30 Prozent, 1989 lag der Fußverkehr bei 25 Prozent. Rechnet man aber alle Mini-Wege hinzu, etwa zur Haltestelle oder zum Auto, kommen Fußwege sogar auf 45 Prozent der Bewegungen.
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23 Prozent: So viel machte der Fußverkehr in Nürnberg im Jahr 2017 laut Mobilitätserhebung der Verkehrs-Aktiengesellschaft aus. 1976 betrug dieser Wert noch 30 Prozent, 1989 lag der Fußverkehr bei 25 Prozent. Rechnet man aber alle Mini-Wege hinzu, etwa zur Haltestelle oder zum Auto, kommen Fußwege sogar auf 45 Prozent der Bewegungen. © Rainer Jensen/Illustration (dpa)

3 Kilometer: Die Hälfte aller Wege, die Nürnberger zurücklegen, ist höchstens so lang. Viel Potenzial also zum Zufußgehen.
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3 Kilometer: Die Hälfte aller Wege, die Nürnberger zurücklegen, ist höchstens so lang. Viel Potenzial also zum Zufußgehen. © Friso Gentsch/dpa

34 Prozent: Mit diesem Anteil von Zufußgehenden sind Kinder und Jugendliche die Spitzenreiter, es folgen Senioren über 75 Jahre (29 Prozent). Bei den 18- bis 24-Jährigen weisen sich nur 10 Prozent als Fußgänger aus.
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34 Prozent: Mit diesem Anteil von Zufußgehenden sind Kinder und Jugendliche die Spitzenreiter, es folgen Senioren über 75 Jahre (29 Prozent). Bei den 18- bis 24-Jährigen weisen sich nur 10 Prozent als Fußgänger aus. © Stefan Hippel

3 Fußgänger kamen 2017 im Nürnberger Stadtgebiet bei Verkehrsunfällen ums Leben, bei insgesamt 281 Verkehrsunfällen, an denen Fußgänger beteiligt waren. Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Fußgänger schwankt im letzten Jahrzehnt zwischen zwei (2012) und sieben (2008, 2013, 2015).
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3 Fußgänger kamen 2017 im Nürnberger Stadtgebiet bei Verkehrsunfällen ums Leben, bei insgesamt 281 Verkehrsunfällen, an denen Fußgänger beteiligt waren. Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Fußgänger schwankt im letzten Jahrzehnt zwischen zwei (2012) und sieben (2008, 2013, 2015). © Charlie Riedel

2,50 Meter muss ein vorschriftsmäßiger Durchschnitts-Gehweg breit sein. Als barrierefrei – für Blindenstöcke oder Rollstühle geeignet – gilt er erst ab 2,70 Meter. Das Maß weicht aber oft nach unten ab. Auf 1,80 Meter Breite können noch zwei Menschen aneinander vorbeigehen. In historischen Altstädten sind oft nur 1,50 Meter möglich
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2,50 Meter muss ein vorschriftsmäßiger Durchschnitts-Gehweg breit sein. Als barrierefrei – für Blindenstöcke oder Rollstühle geeignet – gilt er erst ab 2,70Meter. Das Maß weicht aber oft nach unten ab. Auf 1,80 Meter Breite können noch zwei Menschen aneinander vorbeigehen. In historischen Altstädten sind oft nur 1,50 Meter möglich © Stefan Hippel

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