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Nach Skandal: Gemeinderätin Sylvia Boher legt Ämter nieder

Wegen ihr wurde Pfarrer Ndjimbi-Tshiende bedroht - Das zwang ihn zum Rücktritt - 23.04.2016 18:14 Uhr

Die Katholische Pfarrkirche in Zorneding erschütterte durch die Äußerungen von Gemeinderätin Sylvia Boher ein Skandal.

07.03.2016 © dpa/Peter Kneffel


Dies teilte der CSU-Bezirksverband Oberbayern am Samstag mit. Die Kommunalpolitikerin im oberbayerischen Zorneding (Landkreis Ebersberg) hatte mit ihren Äußerungen zu Flüchtlingen einen Skandal um den Gemeindepfarrer Olivier Ndjimbi-Tshiende ausgelöst.

Der katholische Geistliche hatte Bohers Veröffentlichungen kritisiert und nach anonymen Morddrohungen die Gemeinde verlassen. Als Gemeinderätin blieb Boher trotz Rücktrittsforderungen des Zornedinger Bürgermeisters Piet Mayr (CSU) zunächst weiter im Amt. In der Partei hingegen sei sie einer "Ordnungsmaßnahme" zuvorgekommen.

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Ihr freiwilliger Rücktritt aus dem Kreis- und Bezirksvorstand der Partei sei wichtig für den Neuanfang der CSU in Zorneding, erklärte die oberbayerische CSU-Vorsitzende Ilse Aigner.

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