Krieg gegen die Ukraine

Telefonat zwischen Russland und den USA: Man wolle Risiko einer Eskalation verringern

13.7.2024, 11:15 Uhr
HANDOUT - 26.05.2024, Russland, Moskau: Auf diesem vom Pressedienst der Russisch-Orthodoxen Kirche via AP veröffentlichten Foto nimmt der russische Verteidigungsminister Andrej Beloussow (M) an der Feier der Göttlichen Liturgie in der Hauptkathedrale der russischen Streitkräfte teil.

© Igor Palkin/Igor Palkin/Russian Orthodox Church Press Service/AP/dpa HANDOUT - 26.05.2024, Russland, Moskau: Auf diesem vom Pressedienst der Russisch-Orthodoxen Kirche via AP veröffentlichten Foto nimmt der russische Verteidigungsminister Andrej Beloussow (M) an der Feier der Göttlichen Liturgie in der Hauptkathedrale der russischen Streitkräfte teil.

+++ Angesichts möglicher neuer Spannungen haben der russische und amerikanische Verteidigungsminister ein kurzes Telefonat miteinander geführt. "Es wurde die Frage der Verhinderung von Sicherheitsbedrohungen und der Verringerung des Risikos einer möglichen Eskalation erörtert", teilte das russische Verteidigungsressort zu der Unterredung der Minister Andrej Beloussow und Lloyd Austin mit. Der US-Minister habe die Wichtigkeit der Aufrechterhaltung der Kommunikationslinien hervorgehoben.

+++ Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Befürchtungen zurückgewiesen, die geplante Stationierung von weitreichenden US-Raketen in Deutschland könnte zu einer Eskalation mit Russland führen. Die Waffen mit einer Reichweite bis 2500 Kilometer dienten der Abschreckung und sollten Angriffe aus einem "sicheren Hinterland" von vorneherein verhindern, sagte der SPD-Politiker nach einem Treffen mit dem japanischen Ministerpräsidenten Fumio Kishida in Berlin. "Worum es uns immer geht, ist ja, einen Krieg zu verhindern."

Bei einer Serie von russischen Angriffen auf kleinere Städte im Osten der Ukraine sind nach offiziellen Angaben mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 13 Menschen seien bei den Angriffen auf Myrnohrad und Konstantinowka in der Region Donezk schwer verletzt worden, teilte der regionale Militärverwalter Wadim Filaschkin mit.

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Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG, kommt, begleitet von Personenschützern, zum Tag der deutschen Industrie 2024 des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). (zu dpa: "Entrüstung über angebliche Mordpläne gegen Rheinmetall-Chef")

Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG, kommt, begleitet von Personenschützern, zum Tag der deutschen Industrie 2024 des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). (zu dpa: "Entrüstung über angebliche Mordpläne gegen Rheinmetall-Chef") © Bernd von Jutrczenka/Bernd von Jutrczenka/dpa

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