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Hochschule Ansbach zeichnet Lena Meyer-Landrut aus

Musikerin tritt Nachfolge von Philipp Lahm an und erhält den Bildungspreis - 10.04.2019 19:39 Uhr

Erst Philipp Lahm, jetzt Lena Meyer-Landrut: Die Hochschule Ansbach vergibt jährlich den "Bildungspreis", der in diesem Jahr an die Sängerin ging. © Britta Pedersen/dpa


Konkret darf sich Meyer-Landrut über den "Bildungspreis 2019" freuen. Aufgrund ihres "nachhaltigen, öffentlichen und vielseitigen Einsatz im Bereich Bildung" zeichnete die Hochschule den ehemaligen Schützling von Stefan Raab aus, wie in einer Pressemitteilung erklärt wurde.

So sei die 27-Jährige ein Vorbild für die Jugend, da sie auch ein deutliches Zeichen gegen Cyber-Mobbing und Hass-Kommentare auf Social Media setze. "Lena Meyer-Landrut trägt maßgeblich zu einer überaus positiven Persönlichkeitsbildung vieler Menschen in Deutschland bei und ist damit für die Jury eine würdige Preisträgerin".

"Sie hat gerade den anonymen Anfeindungen im Netz den Kampf angesagt. Sie wehrt sich lautstark gegen Beleidigungen, ruft zu verantwortungsbewusstem Handeln auf und vermittelt Werte wie Toleranz und Respekt. Damit prägt die Sängerin eine ganze Generation", erklärte Prof. Dr. Ute Ambrosius, Präsidentin der Hochschule Ansbach, zu der Entscheidung.

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Neben dem Preis selbst, der mit 2500 Euro dotiert ist, darf sich Lena Meyer-Landrut auch noch darüber freuen, dass ein Hörsaal auf dem Campus in Ansbach ein Jahr lang ihren Namen tragen wird. Das Geld fließt in das Projekt "After School Hustle", das Lena betreut. Bei dem Projekt werden Jugendliche auf den Start in das Berufsleben vorbereitet. Damit tritt sie die Nachfolge von Fußball-Weltmeister Philipp Lahm an, der den Preis, der erstmals 2018 vergeben wurde, erhalten hatte. "Nach meinem Jahr als Hörsaal-Namenspate freue ich mich, die Patenschaft jetzt an Lena Meyer-Landrut weiterzugeben", so die ehemalige Bayern-Legende.

Am 2. Juli wird die Ehrung und Hörsaal-Einweihung im Rahmen des Kulturabends an der Hochschule stattfinden.

 

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