Eckentaler Software für die Welt

2.3.2017, 18:26 Uhr
Firmenchef Dr. Joachim Lenzer vor dem OMNINET-Firmensitz in Eckental-Eschenau.

© Foto: Greiner Firmenchef Dr. Joachim Lenzer vor dem OMNINET-Firmensitz in Eckental-Eschenau.

Weltweit 150 Mitarbeiter, davon 110 in Eckental, versorgen etwa 700 Kunden und erwirtschaften einen Umsatz von knapp 24 Millionen Euro – bei einer jährlichen Steigerungsrate zwischen 12 und 15 Prozent. Auch der Landrat des Landkreises Erlangen-Höchstadt, Alexander Tritthart, freute sich kürzlich bei einem Betriebsbesuch über das "florierende Unternehmen".

OMNINET implementiert – im kleineren Maßstab vergleichbar mit SAP – Geschäftsprozesse, die während ihres gesamten Lebenszyklus an organisatorische Veränderungen und die damit verbundenen Abläufe anpassbar sind. Der geschäftsführende Mehrheitsgesellschafter Joachim Lenzer (64), aus Frankfurt stammend: "Unsere Kunden profitieren von vorkonfigurierten und kundenspezifisch angepassten Applikationen, die ihre Geschäftsprozesse optimal unterstützen." Jährlich kann OMNINET so bis zu hundert Neukunden von seinem Produkt "Omnitracker" überzeugen.

Globale Vernetzung

1995 haben Joachim Lenzer und Frank Munkert (50), beide mit Erfahrungen aus dem Hause Philips, OMNINET mit zehn Mitarbeitern gegründet. Lucent Technologies und Datev zahlten die ersten Rechnungen, der Kundenstamm wurde kontinuierlich ausgebaut, bis zehn Jahre später die Firmenzentrale entstand.

Heute umfasst diese nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts im Jahr 2010 und einer Erweiterung 2014 rund 2800 qm Nutzfläche. Niederlassungen in Hof, Hamburg und Frankfurt/Main, Landesgesellschaften in Wien und Graz/Österreich, Pfäffikon/Schweiz, Leuven/Belgien, Den Haag/Niederlande und Moskau/Russland, ein Vertriebsbüro in New York/USA sowie darüber hinaus Partnergesellschaften in Tschechien, Kanada, Ukraine, Weißrussland, Aserbaidschan und Kasachstan dokumentieren die weltweite Vernetzung.

Die weitreichende Automatisierung von IT-gestützten Arbeitsabläufen erreicht branchenübergreifend Firmen und Organisationen auf B2B-Basis unterschiedlicher Größe – mit einigen hundert bis zu mehr als hunderttausend Mitarbeitern. Leoni, Nürnberger Versicherungen, N-ergie, Sellbytell, das Fürther Klinikum, die Rummelsberger Diakonie sowie natürlich Siemens zählen ebenso zum Kundenstamm wie Daimler, MAN, Bosch, HUK Coburg, Allianz, STRABAG, A.T.U., die ukrainische Staatsbank, die Europäische Agentur für Flugsicherheit, Sparkassen und staatliche Einrichtungen.

Keine Kommentare