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Manipulation auf Zelluloid

NS-Propaganda im Film: Seminar im Stadtmuseum - 09.10.2015 17:57 Uhr

Das Filmseminar versucht mit Hilfe des damals bedeutendsten Massenmediums, des Kinos, die Frage nach Manipulationsformen in Filmen jener Jahre und darauf aufbauend die Frage nach Manipulationstechniken in Filmen allgemein zu beantworten. Es wurden Filme ausgewählt, die jeweils zentrale Phasen der NS-Herrschaft beschreiben: die Überzeugung ehemals politischer Gegner nach 1933, die Einstimmung der Deutschen auf einen neuen Krieg und die mentale Vorbereitung der Euthanasie und des Judenmords.

Schülerinnen der 12. Jahrgangsstufe des Christian-Ernst-Gymnasiums gehen in Kooperation mit dem Stadtmuseum Erlangen diesen Fragen nach. Ziel ist es, die manipulativen Techniken und die subtile Beeinflussung in den Propagandafilmen zu erkennen und zu dekonstruieren.

Bei den ausgewählten Spielfilmen handelt es sich durchweg um sogenannte „Vorbehaltsfilme“, also Filme, die nicht frei im Fernsehen oder Kino gezeigt werden dürfen, weil auch heute noch eine stark manipulative Wirkung befürchtet wird. Lediglich mit einer begleitenden historischen beziehungsweise filmästhetischen Analyse ist eine öffentliche Aufführung möglich. 

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