Fürther gehen gegen Nazis auf die Straße

11.1.2014, 15:45 Uhr
In Fürth zogen zahlreiche Demonstranten durch die Straßen, um gegen Rechtsextremismus und
Rassismus zu protestieren.

© Hans-Joachim Winckler In Fürth zogen zahlreiche Demonstranten durch die Straßen, um gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu protestieren.

Auftakt der Kundgebung war am Kohlenmarkt. Dort kam die Menschenmenge mit Fahnen, Bannern, und Transparenten ausgestattet um 13 Uhr zusammen. „Keine Nazis in den Fürther Stadtrat“, gab Ruth Brenner als Parole aus. Die Sprecherin des Bündnisses gegen Rechtsextremismus und Rassismus machte ein weiteres Mal deutlich, dass hinter der BiSF, die sich einen sehr bürgerlichen Anstrich gegeben hat, führende Köpfe der hiesigen Neonazi-Szene stecken. Wie berichtet, hat die BiSF das Ziel, bei der Kommunalwahl im März in den Stadtrat einzuziehen.

Nach weiteren Wortbeiträgen vom Vorsitzenden des Integrationsbeirats und einem Sprecher der SpVgg-Fangruppierung Horidos bewegte sich der Zug durch die Fußgängerzone. Vor dem Dreiherrenbrunnen richtete Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung und im Anschluss ein Vertreter der Antifa das Wort an die Demonstranten. Von dort ging es über die Mathilden- und Theaterstraße in die Altstadt, durch die Gustavstraße und wieder zum Kohlenmarkt, wo die Kundgebung gegen 14.45 Uhr ihren Abschluss fand.

Nach Angaben der Polizei  und des Veranstalters, dem Bündnis gegen Rechts, beteiligten sich 2000 Menschen an der friedlichen Demonstration.

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