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Sonntag, 25.08.2019

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Großalarm in Oberasbach: Sechs Verletzte nach Feuer - 200 Kräfte im Einsatz

Auch die Nürnberger Berufsfeuerwehr rückte zur Unterstützung an - 13.07.2019 20:20 Uhr

Unter anderem mit einer Drehleiter brachte die Feuerwehr die Bewohner aus dem Altenheim. © ToMa


Noch ist unklar, was genau in einem Oberasbacher Seniorenheim geschah und warum der Brand ausbrach. Die Feuerwehr rückte jedoch vorsorglich mit einem Großaufgebot an. Retter mit schwerem Atemschutz durchkämmten das Gebäude nach Glutnestern, währendessen wurden mit der Drehleiter mehrere Bewohner des Heimes evakuiert. 

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Großalarm in Oberasbach: Sechs Verletzte nach Feuer in Seniorenheim

Mindestens sechs Menschen wurden bei einem Brand in einem Oberasbacher Seniorenheim verletzt, die meisten von ihnen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Ein Großaufgebot an Feuerwehr und Rettungskräfte rückte mit über 300 Rettern aus. Ein Flügel des Gebäudes musste geräumt werden.


Das Feuer, das erklärte die Einsatzleitung auf nordbayern.de-Nachfrage vor Ort, sei im zweiten Obergeschoss ausgebrochen. "Es breitete sich aus und es kam zu einer massiven Rauchentwicklung", sagte ein Sprecher. Besonders der Brand in einer Zwischendecke machte dabei Probleme.

"Es war ein logistischer Kraftakt"

Sechs Menschen seien bei dem Feuer verletzt worden, der Rettungsdienst betont aber, dass es sich dabei eher um eine Vorsichtsmaßnahme und leichte Rauchgasvergiftungen handelt. Im rechten Flügel des Seniorenheimes in der Stiftstraße sind rund 60 Personen untergebracht, sie alle wurden evakuiert. Dabei setzte die Feuerwehr unter anderem zwei Drehleitern ein, mit denen die Menschen aus dem Gebäude transportiert wurden.

"Es war ein logistischer Kraftakt", sagte ein Sprecher des Rettungsdienstes. Die Bewohner, die teils nicht mehr mobil und besonders pflegebedürftig sind, werden unter anderem in der Turnhalle eines nahegelegenen Gymnasiums untergebracht und dort von den Rettern betreut. Insgesamt seien 120 Kräfte der Rettungsdienste mit gut 30 Fahrzeugen im Einsatz, darunter auch Experten aus dem Katastrophenschutz. Die Feuerwehr steuerte zusätzlich 105 Retter bei, alle umliegenden Freiwilligen sowie die Nürnberger Berufsfeuerwehr wurden nach Oberasbach beordert. Auch die Oberasbacher Bürgermeisterin ist vor Ort.


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