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Gegen Verschwendung: Nachhaltiges Kochen im "Paradies" in St. Johannis

Projekt mit BluePingu: Internationale Küche, aber ressourcenschonend - 14.09.2020 05:45 Uhr

Bei dem Projekt von BluePingu geht es darum, gezielter einzukaufen, weniger wegzuwerfen und dadurch Ressourcen zu schonen.

© Jens Kalaene, dpa


Im Nürnberger Stadtteil Johannis tut sich etwas: Anfang Mai hat SDGs go local, ein Projekt des Vereins BluePingu, im Viertel nach Wirten und Wirtinnen gesucht, die mit der Gruppe ein nachhaltiges Projekt zum Kampf gegen Lebensmittelverschwendung umsetzen wollen. Ein erster Kooperationspartner ist nun mit dem Restaurant "Paradies" gefunden worden. Dessen Macher bieten internationale Küche an. Ziel des Unterfangens ist, gezielter einzukaufen, weniger wegzuwerfen, mehr zu verarbeiten und so die Umwelt, die Ressourcen und auch den Geldbeutel der Wirte zu schonen, sagt Barbara Schmitz, Vertreterin von BluePingu und von SDGs go local, das vom Umweltbundesamt gefördert wird.

Ganz in diesem Sinne soll Überschuss künftig durch clevere Planung erst gar nicht mehr entstehen. "Was nicht gekauft wird, muss vorher nicht produziert worden sein, hat also die Umwelt nicht umsonst belastet", erklärt Schmitz. Weil dennoch vorkommen wird, dass etwas übrig bleibt, erarbeitet das Team dafür ebenso Lösungen. Erste Schritte sind gegangen, berichtet sie: Eine Gastbefragung soll bei den Wirten die Fremd- und Selbstwahrnehmung schulen und Wünsche der Gäste offenbaren, wie saisonale Speisen und Einkauf von Waren aus der Region. Gut alle drei Wochen trifft sich das junge Team vom "Paradies" mit den Umweltschützern.


Details zum "Paradies" gibt es in unserer Rubrik Essen und Trinken


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