Retter im Einsatz

Auf A9 bei Hilpoltstein: 22-Tonnen-Koloss verliert Kontrolle - dann fährt weiterer Lkw in ein Auto

Stefan Zeitler

Online-Redaktion

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17.1.2024, 13:05 Uhr
Der Laster wurde bei dem Unfall stark beschädigt.

© vifogra Der Laster wurde bei dem Unfall stark beschädigt.

Er wiegt mehr als 22 Tonnen – und trotzdem hatte der Koloss auf der A9 auf Höhe Hilpoltstein am Mittwochmorgen (17.01.2024) keine Chance. Auch der Bereich rund um den mittelfränkischen Landkreis Roth wurde innerhalb von Sekunden in eine spiegelglatte Fahrbahn verwandelt. Wie gefährlich diese Situation werden kann, wurde einem Lastkraftwagenfahrer auf dem dortigen Abschnitt schnell und unfreiwillig wieder bewusst.

Aufgrund der glatten Bodenbeschaffungen, verlor der Lastkraftwagenfahrer plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug. Zu diesem Zeitpunkt war der Lkw mit rund 22 Tonnen Granulat beladen. An einem Erdwall kam der Auflieger rechts neben der Fahrbahn dann zum Erliegen. Aufnahmen des Portals vifogra zeigen das ganze Ausmaß. Der Lastwagenfahrer selbst blieb glücklicherweise unverletzt. Auch sonst kamen keine weiteren Menschen zu Schaden. Der Sachschaden jedoch ist immens: Er wird von den Beamtinnen und Beamten derzeit auf rund 30.000 Euro beziffert.

In der Folge kam es zu einem weiteren Unfall.

In der Folge kam es zu einem weiteren Unfall. © vifogra

Der Unfall hatte jedoch noch weitere Auswirkungen: An der Stelle selbst bildete sich ein Rückstau. Hier kam es dann zwischen einem weiteren Lastwagen und einem Auto zu einem Unfall. Weil der Lastwagenfahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte, fuhr er in einen Kleinwagen. Das Auto wurde dabei stark beschädigt. Wie durch ein Wunder blieben auch hier alle Beteiligten unverletzt. Zwischenzeitlich waren für die Aufräumarbeiten zwei der drei Fahrbahnen auf der A9 in Höhe Hilpoltstein gesperrt.

Zuvor war es in Bayern, aber auch Franken und der Region zu dem angekündigten Eisregen gekommen. Innerhalb weniger Minuten wurden Straßen in Nürnberg, Schwabach oder Roth zu großen Eisflächen. Auch in den kommenden 24 Stunden könnte der Ausnahmezustand weitergehen. Wir sind den ganzen Tag über live für Sie unterwegs. Alle wichtigen Informationen finden Sie hier kompakt zusammengefasst:

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