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Dienstag, 07.07.2020

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Händler im Weißenburg-Gunzenhausen bleiben präsent

Ein neues Signet im Schaufenster zeigt den Kunden, dass sie weiter regional online einkaufen können - 20.03.2020 06:05 Uhr

Mit einem Signet in den Schaufenstern wollen die Einzelhändler auf Online-Einkaufsmöglichkeiten hinweisen. Der Stadtmarketingverein Weißenburg mit Oberbürgermeister Jürgen Schröppel (li.) und Geschäftsführer Simon Sulk hat die Aktion initiiert. © Foto: Stadtmarketingverein


Um das Sortiment den Kunden weiterhin anzubieten, setzen viele Einzelhändler auf Alternativen: Einige führen schon länger Onlineshops, in denen es sich durch das Angebot klicken lässt. Andere sind zudem im Onlineportal www.in-altmuehlfranken.de, einem Projekt der Zukunftsinitiative Altmühlfranken, vertreten. Etliche Händler denken an Bestellungen per Telefon oder E-Mail. Die Ware könnte dann in Geschäften, die nicht der Schließung unterliegen, abgeholt werden.

Um auf das Onlineangebot oder anderen Alternativen hinzuweisen, finden die Kunden in den Schaufenstern nun ein einheitliches Signet. "Dann sehen die Kunden, die durch die Stadt gehen, dieser Händler ist auch online präsent, hat ein weiteres Angebot für uns und ist erreichbar", sagt Simon Sulk, der Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins. Er hofft, dass die Unternehmen "die Zeit gut überstehen".

Auf den Internetseiten des Stadtmarketingvereins (www.stadtmarketing-weissenburg.de) werden zudem Listen veröffentlicht, welche lokalen Geschäfte online noch erreichbar sind. Die Aktion hat der wurde vom Stadtmarketing Weißenburg initiiert und mit allen interessierten Geschäftsinhabern durchgeführt. "Auch Nichtmitglieder werden selbstverständlich eingebunden", betont der Stadtmarketingverein. Wer sich noch einbringen will, kann sich an den Stadtmarketingverein wenden (kontakt@stadtmarketing-weissenburg.de, Telefon 09141/ 8 11 99).

Das Angebot stellen Oberbürgermeister Jürgen Schröppel und Simon Sulk in einem Video auf www.weissenburg.de vor. Schröppel macht dabei deutlich, dass sich Einzelhändler und Gastronomen "angesichts der Sachlage in einer schwierigen Situation befinden". Für manche könne die Lage sogar existenzbedrohend werden.

Der Stadtmarketingverein appelliert an alle: "Verschieben Sie, wenn möglich, geplante Anschaffungen. Tätigen Sie die Käufe nach Ablauf der Sperrfrist wie gewohnt beim gut aufgestellten lokalen Einzelhandel. Unterstützen Sie die Weißenburger Geschäftsleute und sichern damit die Angebotsvielfalt unserer Stadt." Dem schließt sich OB Schröppel voll an. Er bittet die Bürger dringend um Solidarität und rät: "Unterstützen Sie den Weißenburger Einzelhandel und die Gastronomie, nur so können wir diese Krise gemeinsam überstehen."

Der Weißenburger Stadtmarketingverein kündigt außerdem an, dass aufgrund der guten Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und den Wirtschaftsförderungen von Gunzenhausen und Treuchtlingen die Aktion baldmöglichst auch auf die beiden Nachbarstädte ausgedehnt werden soll.

rr/miz

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