Firma Ohning

Schwabacher bauen den Bundestag um

Günther Wilhelm
Günther Wilhelm

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26.10.2021, 11:00 Uhr
Die Schwabacher Firma Ohning beim Umbau des Plenarsaals für die konstituierende Sitzung des neuen Deutschen Bundestags.

Die Schwabacher Firma Ohning beim Umbau des Plenarsaals für die konstituierende Sitzung des neuen Deutschen Bundestags. © Achim Melde, NN

Bereits seit 2003 hat die Firma von Arnfried Stange einen Service- und Wartungsvertrag mit dem Bundestag. Trotz aller Routine hat man bei Ohning dieser Wahl aber besonders gespannt entgegengeblickt. Eigentlich sind 598 Abgeordnete vorgesehen. Zuletzt waren es bereits 709. Wegen der Überhang- und Ausgleichsmandate hielten Wahlforscher sogar deutlich über 800 Abgeordnete für möglich.

Eine solche Anzahl im Plenarsaal unterzubringen, wäre aber ein großes Problem geworden. Tatsächlich wurden jedoch statt über 100 "nur" 27 zusätzliche Plätze nötig. "So war es leicht, die 27 Sessel noch im hinteren Bereich unterzubringen", sagt Prokuristin Cornelia Tiigi. "Jetzt aber ist der Platz im Plenarsaal ausgereizt."

Ein weiterer Umbau wird mutmaßlich noch folgen. Denn noch ist unklar, wie die neue Sitzordnung aussieht, da die FDP nicht mehr neben der AfD sitzen möchte.

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