Mittwoch, 26.02.2020

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Erster Sieg für Steiner Handballer

Handball-BOL: TSV-Frauen verlieren aber in Wendelstein - 20.10.2015 10:49 Uhr

Ein typisches Duell im Spiel des TSV Stein gegen den TSV Wendelstein. Der Steiner Hannes Rödel (in Grau) landet mit seinem Kontrahenten Tobias Jensen auf dem Hallenboden. © Foto: Zink


Die HG Zirndorf unterlag dem Post SV Nürnberg knapp, während die HG/HSC Fürth nach ihrer Heimklatsche das Tabellenende ziert. Bei den Frauen gab es Siege für Zirndorf II und HG/HSC, die damit noch verlustpunktfrei in der Tabelle vorne zu finden sind. Roßtal, Stein und der MTV gingen am Wochenende leer aus.

TSV Rothenburg II – MTV Stadeln 18:23 (6:11) — Die Stadelner Deckung ließ in den ersten 24 Minuten nur ein (!) Tor zu. Leider verhinderten unkonzentrierte Torabschlüsse und ungenaue Gegenstoßpässe eine Vorentscheidung. Der MTV konnte sich dennoch über eine 8:1-Führung freuen. Die bereits angesprochenen Leichtsinnsfehler im Angriff hielten den Gastgeber aber im Spiel und die Rothenburger Landesligareserve konnte bis zum Seitenwechsel auf 11:6 verkürzen. Nach 50 Minuten und dem Treffer zum 21:12 war die Partie entschieden. In den letzten zehn Minuten strapazierte der MTV dann vor allem die Nerven seines Trainers.

MTV-Tore: M. Heidingsfelder 3, Abel 4, Seeger 1, Scheuerer 1, Friedrich 2, Strobel 1, S. Heidingsfelder 1/1, Egerer 3, Kramer 7/2.

HG Zirndorf – Post SV Nürnberg 20:21 (9:11) — Gegen den Lokalrivalen Post SV Nürnberg waren die Zirndorfer besonders motiviert und begannen das Spiel von Beginn an hellwach. Die beiden Mannschaften spielten lange Zeit auf Augenhöhe und schenkten sich nichts. Zur Halbzeit stand es dennoch 11:9 für Nürnberg. Zirndorf kämpfte sich in der zweiten Hälfte immer wieder heran, einige hundertprozentige Chancen wurden aber liegen gelassen, aufgrund dessen Post fünf Minuten vor Spielende eine 21:18-Führung verzeichnete. Die HGZ gab aber nicht klein bei und blieb dran. Trotz allem endete die Partie mit einer knappen Niederlage.

HG-Tore: Nickl 4, Will 3, Tomko 3, Tschech 3/2, Bachmann 2, Keppeler 2, Dimper 1, Gawer 1, Kölbl 1.

HG/HSC Fürth – HSG Lauf/Heroldsberg II 23:39 (11:23) — Von Beginn an hatten die Gäste die Partie absolut sicher im Griff. Die sehr schnell und dynamisch spielende HSG ließ den an diesem Tag überforderten Fürthern keine Verschnaufpause und verwandelte ihre Torchancen eiskalt. Bereits beim 7:17 Mitte der ersten Hälfte ging es bei den Gastgebern eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung.

Die HG/HSC war den Gästen in allen Bereichen hoffnungslos unterlegen. Nach dem deutlichen Pausenrückstand konnten die Fürther dann zwar etwas besser mithalten, doch auch in der zweiten Hälfte gaben die Gäste den Ton an. Bis zur Schlusssirene bauten sie ihren Vorsprung noch bis auf 16 Tore aus. Die Fürther konnten aber gerade noch die „Vier“ verhindern.

HG/HSC-Tore: Krauß 1, Grünwald 3, Plasser 1, Salmen 2, Herrmann 4, Kakinuma 1, Öchsner 1, Walk 5/2, Filipp 4, Dockter 1.

TSV Stein – TSV Wendelstein 30:27 (14:15) — In der gut besuchten Halle am Weihersberg empfing der TSV Stein den TSV Wendelstein. Die Gäste begannen die Partie mit enormer Geschwindigkeit und gingen mit drei Toren in Führung (8. Minute).

Nach dem 6:6 konnten sich die Wendelsteiner immer wieder mit zwei bis drei Toren absetzen, Stein verlor aber nie den Anschluss und so ging es mit 14:15 in die Pause. Es blieb dann weiter spannend. Nach dem 22:22 zogen die Gastgeber das erste Mal davon und blieben bis zum 26:26 in Führung. Nach einer doppelten Zeitstrafe gegen Wendelstein in der 55. Minute war Stein mit drei Toren vorne, was den Sieg der Gastgeber einläutete.

TSV-Tore: Bittner 12/4, Carstensen 7, Rödel 4, De. Dereli 1, Heimbucher 2, Speck 2, Scherbaum 1, Da. Dereli 1.

Frauen: HG/HSC Fürth – HG Ansbach 21:13 (8:10) — Den Anfang der Partie verschlief die HG/HSC komplett. In den ersten 20 Minuten brachten sie kein Bein auf den Boden der altehrwürdigen Soldnerhalle. 2:8 lautete der ernüchternde Zwischenstand, eine klare Niederlage schien sich anzubahnen. Allerdings hatten die Fürtherinnen da etwas dagegen. Sie kämpften sich ins Spiel zurück.

Nach dem Wechsel kam dann eine wie ausgewechselt wirkende Mannschaft auf das Feld. Beim 12:11 gelang die erste Führung, die dann bis zum Ende kontinuierlich ausgebaut wurde. Nur drei Gegentreffer in Hälfte zwei sprechen für glänzende Defensive vor der wie immer mit tollen Paraden aufwartenden Torfrau Barbara Krusche.

HG/HSC-Tore: Schwandner 3, Sobczyk 1, Feuerlein 3, Baron 3, Brunner 2, Hartmann 9/1.

TSV Stein – TSV Wendelstein 22:26 (12:17) — Der TSV Stein verschlief wie in der vergangenen Woche gegen den TSV Schnelldorf die ersten zehn Minuten und lag mit 2:7 zurück. Die Abwehr stand in der kompletten ersten Halbzeit nicht kompakt genug und im Angriff wurden zu viele Torchancen nicht genutzt.

Nach der Pause kamen die Gastgeber bis zur 45. Minute auf 18:21 heran. Mit einem 5:0 Lauf zogen die Gäste auf 18:26 davon und entschieden somit die Begegnung völlig verdient für sich.

TSV-Tore: Neubauer 9/5, Lederer 4, Urban 4/2, Beck 3, Martini 1, Winkler 1.

TSV Lichtenau – MTV Stadeln 36:28 (19:14) — Es entwickelte sich ein sehr intensives und schnelles Spiel, was sich auch in dem hohen Ergebnis widerspiegelt. Zwar lag der Gastgeber immer in Führung, doch Stadeln ließ sich nicht abschütteln. Erst nach dem 14:12 kam wieder eine sehr gute Phase der Lichtenauer, so dass man mit fünf Toren Rückstand in die Pause ging. Auch in der zweiten Hälfte lief es weiter sehr ausgeglichen. Nach dem 26:23-Zwischenstand kam aber Hektik auf Stadelner Seite auf. Diese Phase nützen die Gastgeber und zogen bis auf 32:24 davon. Das war dann auch die Entscheidung in diesem Spiel, der MTV konnte nicht mehr verkürzen.

MTV-Tore: Zehetmaier 2, Großmann 2, Drachsler 6, Knorr 5, Bauer 2/1, Haderlein 2, Hagen 2, Schmidt 2, Gran 4, Wenst 1.

Ferner: HG Zirndorf II – TSV Rothenburg 19:13 (9:6); TV Roßtal – Post SV Nürnberg 21:29 (10:16).

Bezirksliga Männer: TSV Altenberg – TSV Altenfurt 30:24, SpV Mögeldorf – MTV Stadeln II 19:24, TV Roßtal II – Post SV Nürnberg II 42:21.

Bezirksliga Frauen: TSV Falkenheim – SG Nürnberg/Fürth 5:16.

tis

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