Freitag, 07.05.2021

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"Muss der Maßstab für uns sein": Club-Kapitän Valentini fordert Kollegen

Derby-Leistung gegen das Kleeblatt als Gradmesser für die Restsaison - 28.03.2021 05:56 Uhr

Schlagrichtung vorgegeben: FCN-Kapitän Enrico Valentini fordert nach gutem Derby-Auftritt seine Mitspieler. Auch Sportvorstand Dieter Hecking hofft nach dem Frankenderby auf Leistungs-Neuauflage.

21.03.2021 © Sportfoto Zink / Melanie Zink, Sportfoto Zink / Melanie Zink


Derbys werden häufig dafür herangezogen, im Falle einer Niederlage eine gute Saison madig zu reden oder eben wie beim Club, nach einem (Teil-)Erfolg Hoffnung für die Restspielzeit zu sehen. Der 1. FC Nürnberg kann nach dem 2:2 gegen die SpVgg Greuther Fürth - die in dieser Spielzeit erneut zu den Spitzenteams der Zweiten Liga zählt - durchaus zu recht aufatmen und mutig in die nächsten Spiele gehen.

FCN-Kapitän Enrico Valentini fordert nach der Leistung gegen den Rivalen seine Mannschaftskollegen auch direkt: "An dieser Leistung heute muss sich aber jeder auch messen lassen. Das Engagement von heute muss der Maßstab für uns sein." Mit Pech hat es aus Club-Sicht nicht zum so ersehnten Derby-Sieg gereicht, aber in einer starken zweiten Spielhälfte lies der FCN aufhorchen. "Darauf müssen wir aufbauen", so Valentini.

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Remis gegen Bundesligisten: FCN-Bilder zum Mainz-Test

Nikola Dovedan und Fabian Schleusener machen den Club froh! Gegen klassenhöhere Mainzer erkämpft sich der 1. FC Nürnberg im Testspiel einen Achtungserfolg und spielt 2:2 unentschieden.


Und der Teilerfolg gegen das Kleeblatt und die Worte Valentinis scheinen gefruchtet zu haben. Während der Länderspielpause gelang dem Club ein weiterer Achtungserfolg mit einem 2:2-Remis gegen klassenhöhere Mainzer. Überbewerten darf man Testspiele - auch gegen Bundesligisten - natürlich nicht zu sehr, dennoch wirkt es, als wäre der Club auf dem richtigen Weg.

Nächste Bewährungschance: Bundesliga-Absteiger beim FCN

Gegen den SC Paderborn (4. April - 13.30 Uhr, Live-Ticker auf nordbayern.de) haben die Rot-Schwarzen in einer Woche dann auch die Möglichkeit zu zeigen, dass die Ergebnisse nicht nur zwei Eintagsfliegen oder eine kurze, schon wiederbeendete Hochphase waren. Der Bundesliga-Absteiger hat sechs Punkte Vorsprung auf den Club und rangiert mit Platz 10 also dort, wo der FCN in einer sorgenfreien Saison gerne stehen würde.

Die Leistung im Derby war aber nicht nur für Valentini Grund, seine Teamkollegen anzuhalten, an diese anzuknüpfen. Auch Sportvorstand Dieter Hecking äußerte sich mit einer ganz klaren Schlagrichtung: "Die war so, wie ich sie jede Woche sehen will."

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Derbysieg nur knapp verpasst! Der FCN in der Einzelkritik

Im 268. Frankenderby wusste der Club durchaus zu überraschen. Der weiß-grüne Aufstiegsaspirant gegen Nürnbergs Abstiegskämpfer? Die wenigsten werden dem FCN in dieser Konstellation mehr als null Punkte zugetraut haben. Doch die Nürnberger gingen konsequent in die Zweikämpfe, liefen früh an und kämpften sich nach Rückstand zurück. NZ-Sportredakteur Uli Digmayer mit den Einzelkritiken.


Ruhiger schlafen wird auch FCN-Coach Robert Klauß vor der Partie gegen Paderborn. "Es war gut, was wir heute abgerissen haben", bilanzierte der Kommandogeber der Cluberer nach dem Frankenderby und äußerte sich zum Testspiel gegen den FSV Mainz 05, das ihm besonders gefallen habe, "dass wir wieder sehr viel Intensität in unserem Spiel hatten, gut angelaufen sind und auch gute Umschaltmomente hatten. Bis auf die ersten 20, 25 Minuten bin ich wirklich zufrieden mit dem Test."

Die Reservisten sind bereit beim FCN anzugreifen

Das nicht nur die erste Garde beim Club einen Aufschwung zu erleben scheint, hat Robert Klauß im Ergebnis des Testspiel und der Vertrauensrückzahlung seiner Reservisten in Folge seiner Aufstellungspolitik im Testspiel sehen können. Gegen Mainz steuerten die Edeljoker Nikola Dovedan und Fabian Schleusener zwei Tore zum Remis bei. Außerdem empfahl sich auch Pius Krätschmer als reizvolle Alternative beim FCN.

Auch hier ist natürlich klar, das ein Testspiel nicht mit dem Ligaalltag verglichen werden kann, aber Selbstvertrauen, das man mitnehmen kann, sollte man auch in einem Testspiel nicht liegen lassen. Weder als erste, noch als zweite Garde.

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Chancen, Kampf, Überraschungen: FCN gibt Derbysieg spät her

Im Frankenderby ging es selten um mehr - und das hat was zu heißen, denn im Frankenderby geht es schon von sich aus um viel, sehr viel. Doch in der 268. Auflage des Nachbarschaftsduells zwischen Nürnberg und Fürth ist ein Dreier für beide Mannschaften eigentlich ein Muss. Der Club muss unbedingt gewinnen, wenn er nicht weiter in Richtung Abstiegsabgrund rutschen will. Für das Kleeblatt dagegen heißt es: dranbleiben - dranbleiben an den anderen Aufstiegsaspiranten, sich nicht abhängen lassen. Drei Zähler wären dafür enorm wichtig. Gewinnen kann aber bekanntlich nur einer - oder in diesem Fall eben keiner. So wirklich zufrieden dürfte mit dem Punkt weder der FCN noch die Spielvereinigung sein, leer ausgegangen ist man immerhin aber auch nicht.


Und wie wichtig Reservisten gegen Ende der Saison sein und werden können, weiß wohl niemand besser als der Club. Und Fabian Schleusener.


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