Nach Zrelak-Verletzung: Ishak ist gegen Leipzig wieder in der Startelf

Hans Böller
Hans Böller

Sportchef der Nürnberger Nachrichten

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28.2.2019, 15:31 Uhr
Mikael Ishak wird als Ersatz für den verletzten Adam Zrelak gegen Leipzig auf dem Platz stehen.

Mikael Ishak wird als Ersatz für den verletzten Adam Zrelak gegen Leipzig auf dem Platz stehen. © Sportfoto Zink / DaMa

Die "Drama-Wochen" (wie es Pressesprecher Daniell Westgate formulierte) sind noch in bester oder vielmehr schlechtester Erinnerung. Während der Hinrunde verlor der 1. FC Nürnberg erst mit 0:7 in Dortmund und kam, beim noch desolateren Auftritt, in Leipzig mit einem noch schmeichelhaften 0:6 davon. Immerhin: Gegen Dortmund glückte jetzt im Rückspiel ein 0:0, es war die Premiere für Boris Schommers als Cheftrainer, nun würde Schommers gern "Teil zwei der Wiedergutmachung" nachreichen, wie er sagte. Am Samstag ist die Leipziger Fußballmannschaft des Red-Bull-Konzerns in Nürnberg zu Gast (15.30 Uhr, Live-Ticker auf nordbayern.de).

"Wir glauben zu wissen, was auf uns zukommt", sagt Schommers auch in Erinnerung an das Debakel vom Hinspiel, als "wir ihnen genau in die Karten gespielt haben", man habe "mit dem Ball zu viele Fehler gemacht", ergo soll nun das Spiel gegen den Ball so konzentriert geführt werden wie gegen den BVB. Ein weiteres 0:0 als schönstes der Gefühle? "Grundsätzlich wollen wir auch Spiele gewinnen", sagte Schommers während der Spieltags-Pressekonferenz.

Erstmals veränderte Startelf

Erschwert wird die ohnehin gewaltige Aufgabe durch zwei Absenzen, Schommers, der bei seinen ersten beiden Spielen eine identische Startformation aufbot, muss erstmals umstellen. Matheus Pereira ist für drei Spiele gesperrt, Adam Zrelak verletzt – diesen "Schock", sagt Schommers über den Kreuzbandriss des slowakischen Mittelstürmers, "mussten wir erst einmal verarbeiten", das Aus für Monate sei "sehr bitter für Adam wie für uns alle". Ein guter Ersatz steht allerdings bereit, Mikael Ishak, vom Trainer schon zuvor hochgelobt für sein Engagement, erhält seinen Stammplatz zurück. "Mika hat Gas gegeben", sagte Schommers noch einmal.

Weitaus weniger Mitleid als Zrelak erfährt Pereira, sein reiner Dummheit geschuldeter Platzverweis in Düsseldorf ist dem Brasilianer allerdings selbst auf den Magen geschlagen – im Wortsinn, er fehlt wegen eines Magen-Darm-Infekts auch beim Training. "So eine rote Karte möchte ich nicht mehr sehen", erklärt Schommers, der aber noch nicht verraten will, wer Pereira am Samstag vertritt. Es gebe mehrere Optionen, namentlich Virgil Misidjan, Yuya Kubo, Sebastian Kerk und Federico Palacios Martinez.

Ivo Ilicevic, der Winter-Neuzugang, scheint eher noch keine Option zu sein. "In einem Kader", erklärt Schommers bloß, werde Ilicevic am Wochenende stehen, gemeint gewesen sein könnte auch der der zweiten Mannschaft. Die spielt am Sonntag gegen den FC Pipinsried, den Vorletzten der Regionalliga Bayern. Da immerhin ist der Club ausnahmsweise einmal klarer Favorit.

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