Montag, 24.02.2020

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Remis im Kampf um Platz zwei der Handball-BOL

Handball-Bezirksoberliga: Weder Zirndorf noch SG Schwabach können jubeln - 16.02.2016 10:56 Uhr

Der Zirndorfer Kim Nickl (am Ball) wirft sich akrobatisch in den Kreis, Patrick Scherbel von der SG Schwabach/Roth kann das nicht verhindern. © Foto: Zink


Im Tabellenkeller mussten der TSV Stein und die HG/HSC Fürth deutliche Niederlagen einstecken. Der Klassenerhalt ist bei beiden in weite Ferne gerückt.

Fünf Spiele, fünf Niederlagen standen bei den Frauen zu Buche. Zirndorf II, Roßtal, MTV und Stein unterlagen. Für die größte Sensation sorgte die HG/HSC Fürth. Der bisher punktlose Tabellenletzte aus Schnelldorf holte sich in der Soldnerhalle die beiden Zähler.

HSG Lauf/Heroldsberg II – MTV Stadeln 28:34 (14:15) — Gebeutelt vom Grippevirus und nach einer durchwachsenen Trainingswoche musste Trainer Stefan von Frankenberg neben dem Langzeitverletzten Sandro Karg auf drei weitere Stammkräfte verzichten. Das Fehlen der Kreisspieler machte sich in den ersten 30 Minuten deutlich bemerkbar. Erst kurz vor der Pause gelang es dem MTV, bei 15:12 einen ersten Vorsprung herauszuwerfen. Im zweiten Durchgang bekam Stadeln das Spiel über den Kreis immer besser in den Griff. Daraus resultierende Ballgewinne nutzte der MTV für einfache Tore aus dem Gegenstoß. Die HSG ließ sich aber nicht abschütteln. Trotz eines zwischenzeitlichen 28:22 kam sie noch einmal heran. Der MTV setzte sich aber clever zum Ende hin ab.

 

MTV-Tore: Delatron 1, M. Heidingsfelder 6, Abel 5, Scheuerer 5, Strobel 3, S. Heidingsfelder 3, Klein 7/4, Kramer 4/1.

TSV Stein – Post SV Nürnberg 22:34 (10:15) — Im Rückspiel gegen den Post SV in der Weihersberghalle sahen die Zuschauer in den ersten neun Minuten eine Begegnung, die mit 0:5 den Gastgeber in keinem guten Licht zeigte. Zu viele technische Fehler und nicht verwandelte Chancen vor dem gegnerischen Tor bestimmten den Beginn dieser Partie. Die folgenden 20 Minuten bis zum Halbzeitpfiff waren ausgeglichen. Nach dem Seitenwechsel hielt der TSV weiter gut mit, machte aber die versäumten ersten Spielminuten nicht wieder wett. In der Schlussphase erzielte der Post SV durch das Unterzahlspiel der Faberstädter noch einige Tore, so dass das Endergebnis deutlicher ausfiel, als es eigentlich nötig gewesen wäre.

 

TSV-Tore: Brendel-Suchanek 1, Carstensen 9/1, De. Dereli 1, Köhn 1, Speck 3, Scherbaum 1, Rösel 1, Osiander 4, Da. Dereli 1.

HG/HSC Fürth – HG Ansbach 16:36 (3:18) — Die Partie war schnell entschieden. Nach dem 1:1 trafen die Gäste neun Mal in Folge. Der HG/HSC gelang es vor allem in der ersten Hälfte nicht, ihre durchaus vorhandenen Torchancen zu nutzen. Großen Anteil daran hatte der überragende Gästetorhüter. In der zweiten Hälfte fanden die Fürther etwas besser ins Spiel und verwerteten auch ihre Chancen. Das Spiel war zwar zur Pause schon gelaufen, doch der Gastgeber kämpfte um ein gutes Ergebnis. Mit 13:18 verlor man zwar auch den zweiten Durchgang, doch zumindest fanden die Fürther im Angriff wieder in die Spur.

 

HG/HSC-Tore: Grünwald 2, Salmen 6/2, Herrmann 4, Kakinuma 2, Öchsner 1, Filipp 1/1.

HG Zirndorf – SG Schwabach/Roth 34:34 (19:16) — Der Kampf um Tabellenplatz zwei fand keinen Sieger, wie im Hinspiel, als noch die HGZ als Sieger vom Platz ging. Die Gäste starteten besser. Wie so oft lag es an einer zu hohen Zahl an technischen Fehlern, die die Schwabacher zu leichten Toren einluden. Auch die normalerweise starke Deckung der Zirndorfer im Positionsangriff ließ immer wieder Lücken für die gegnerischen Angreifer zu, die auf 15:11 davonzogen. Die HGZ steckte aber nie auf und kämpfte sich wieder heran, nutzte die Zwei-Minuten-Strafen der Gäste aus. Innerhalb von zehn Minuten warf der Gastgeber den 19:16-Pausenstand heraus. Nach Wiederanpfiff hieß es aber schnell 23:23, es blieb eng. Fünf Minuten vor Schlusspfiff führte die HGZ sogar mit 34:31, doch die fehlende Cleverness machte es den Schwabachern wieder möglich auszugleichen. Im letzten Angriff des Spiels hatten sie sogar die Chance auf den Sieg, doch Zirndorfs Torwart war auf dem Posten. In Jubel brach am Ende niemand aus.

Frauen: HG Ansbach – MTV Stadeln 28:20 (16:9) — Die Gäste aus Stadeln gingen zwar schnell mit 0:2 in Führung, doch dann kam Ansbach immer mehr auf. Vom 2:2 über 7:4 bis hin zum Pausenstand von 16:9 schraubten die Gastgeber den Vorsprung auf sieben Tore. In der zweiten Hälfte erzielten die Gäste zwar ein schnelles Tor, bis zur 42. Minute aber dann keines mehr. Die HG zog auf 24:10 davon. Erst ihr zweites Tor der zweiten Hälfte weckte den Kampfgeist der Gäste. Mit dieser Einstellung gelang es, den Abstand auf acht Tore zu verringern.

 

MTV-Tore: Großmann 2, Reubel 2, Knorr 3, Haderlein 3/2, Kleineheismann 1, Schmidt, Sina Gran 8/4, Wenst 1.

HG/HSC Fürth – TSV Schnelldorf 22:23 (13:13) — Die Partie war völlig ausgeglichen, aber auf einem sehr niedrigem BOL-Niveau. Die Fürtherinnen lagen zunächst immer knapp vorne, setzten sich jedoch nicht ab. Schnelldorf nutzte die Fehler im Fürther Angriff aus, um mit schnellen Gegenstößen immer wieder gleichzuziehen. Trotz dreimaliger Zwei-Tore-Führung reichte es für die HG/HSC zur Pause nur zum Remis. Nach der Pause übernahm der TSV langsam, aber sicher das Spielgeschehen. Beim 15:16 ging er erstmals in Führung. Die Vorentscheidung fiel, als die Gäste nach dem 17:17 auf 19:22 davonzogen. Der Gastgeber versuchte zwar noch alles, doch mehr als der Anschlusstreffer war nicht drin.

TSV Stein – Post SV Nürnberg 15:31 (6:15) — Nach drei Auswärtsspielen gastierte mit dem Post SV die offensivstärkste Mannschaft der BOL in der Steiner Gymnasiumhalle. Der TSV war klarer Außenseiter und hielt nur bis zur 20. Minute einigermaßen mit. Die Gäste, die das Potenzial hätten, um in die Landesliga aufzusteigen, waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und lagen zur Pause deutlich in Führung. Nach dem Seitenwechsel war Stein total von der Rolle und zeigte sein eigentlich kämpferisch gutes Spiel nicht ansatzweise.

 

TSV-Tore: Neubauer 4/2, Wollner 2, Lederer 2, Meißner 2, Richter 2/1, Beck 1, Rösel 1, Fleischer 1.

HG Zirndorf II – TSV Lichtenau 20:27 (11:11) — Nachdem die wieder stark ersatzgeschwächte Zweite der HG Zirndorf zu Beginn mit 3:1 und 5:3 vorne lag, kam doch merklich Sand ins Getriebe. Der Tabellenführer kam besser ins Spiel, doch bis zur Pause hielt die HGZ die Partie völlig offen. Bis zum 13:13 verlief es ausgeglichen, vier Treffer in Folge zum 13:17 brachten die Gäste dann auf die Siegerstraße. Aufgrund dreier Zeitstrafen hintereinander für Zirndorf setzte sich Lichtenau ab. Die Gastgeber gaben sich zwar nie auf, doch der Klassenprimus ließ sich nicht beirren.

Ferner: TV Roßtal – TSV Rothenburg 21:28.

Bezirksliga Männer: HG Ansbach II – MTV Stadeln II 34:29, TV Roßtal II – TSV Altenfurt 30:30, TSV Altenberg – SpV Mögeldorf 35:29.

Bezirksliga Frauen: TSV Falkenheim – TSV Altenberg verlegt auf 22.2.

tis

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