Siebenmeter am Fließband beim Handball-Derby

12.4.2015, 20:06 Uhr
Die Mauer der HG Zirndorf: Wolf Hagen hielt sieben Siebenmeter.

Die Mauer der HG Zirndorf: Wolf Hagen hielt sieben Siebenmeter. © Foto: Zink

Der spielentscheidende Ort im Derby in der Soldnerhalle war wohl der Siebenmeterpunkt. Insgesamt zeigten die Schiedsrichter 19mal dorthin. Während aber die HG Zirndorf dank Maximilian Schmidt ihre neun Versuche eiskalt verwandelte, scheiterte die HG/HSC bei zehn Versuchen gleich siebenmal am Zirndorfer Torhüter Wolf Hagen.

Die HG hatte den deutlich besseren Start und führte nach 14 Minuten schon mit 9:4. Erst dann kam die HG/HSC ins Spiel. Zunächst holte sie bis auf 8:10 auf, doch in den entscheidenden Phasen machten sie unnötige Fehler oder verwarfen einen ihrer Siebenmeter. Die HGZ nutzte das zu einer beruhigenden Pausenführung.

Nach dem Wechsel lag beim Zwischenstand von 16:25 schon ein Kantersieg der Gäste in der Luft. Doch Fürth wollte sich nicht abschlachten lassen und kam in der Folgezeit beim 25:28 wieder bis auf drei Treffer heran. Mehr war aber nicht drin, denn dann macht Zirndorf mit drei Treffern in Folge alles klar.

HG/HSC: Fuchs, D. Bachmann; Dimper 8/2, Krauß 1, Grünwald, Öchsner 3, Herrmann 2, Gramlich 3, Mack 2, Heuke, Walk, Filipp 7/1.

HGZ: Hagen; D. Schmidt 6, Hirschsteiner 3, Nickl 2, Tomko 3, M. Schmidt 10/9, Hartmann 4, Motzelt 1, Maußner 1, Urban 2.

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