Dienstag, 20.04.2021

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Unnötiges 1:3! Der FCN belohnt sich in Düsseldorf nicht

Bei der Fortuna lässt der Club zu viele Möglichkeiten liegen - 07.03.2021 15:32 Uhr

Kein schöner Ausflug: Traurige Nürnberger in Düsseldorf.

07.03.2021 © Marius Becker, dpa


Zweimal hintereinander hat der 1. FC Nürnberg jetzt in Spielen der zweiten Fußball-Bundesliga kein Tor kassiert. Das reichte zwar immerhin zu vier Punkten, war aber nicht geeignet, um die Abstiegsgefahr gänzlich zu bannen. Dem Club blieb deshalb auch vor der Partie bei Fortuna Düsseldorf der Zwang, punkten zu müssen. Eine Situation, von der Trainer Robert Klauß vor der Saison gesagt hatte, dass man sie gerne vermeiden würde. Es kam anders und so war rund um den FCN auch vor dem Auftritt im Rheinstadion alles so aufgeregt wie fast immer in den letzten zwei Jahren.


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Daran dürfte sich in naher Zukunft wenig ändern, weil der 1. FC Nürnberg in Düsseldorf zwar mitunter ordentlich aussah, am Ende aber absolut vermeidbar 1:3 (0:0) verloren hatte.

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Nachdem es der Club gegen Braunschweig verpasst hat, sich weiter von den Abstiegsplätzen zu entfernen, hatte er in Düsseldorf erneut die Chance, seine Sorgen im Klassenkampf etwas zu verkleinern. Eigentlich läuft es beim FCN aktuell auswärts besser, doch auch das half beim 1:3 gegen die Fortuna nichts - unter anderem, weil es dem Club am Rhein an Glück fehlte. Das Klauß-Team muss damit den nächsten Dämpfer hinnehmen, bevor es gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Osnabrück geht. Die Bilder zum Spiel!


Zwei Änderungen hatte Klauß in seiner Startelf vorgenommen. Für den gesperrten Enrico Valentini kam Oliver Sorg als Rechtsverteidiger zum Einsatz, im defensiven Mittelfeld verdrängte Fabian Nürnberger nach seiner Gelbsperre Tom Krauß auf die Ersatzbank. Von dort aus sah Krauß einen engagierten Beginn der Gastgeber - und Gäste, die dem etwas hilflos gegenüberstanden. Nach drei Minuten hatte es schon drei Eckstöße für Düsseldorf gegeben und nach fünf Minuten auch eine gute Gelegenheit: Sobottka hatte aus 13 Metern knapp neben das Tor geschossen.

Margreitter trifft die Latte

Erstaunlicherweise fing sich der Club nach dieser turbulenten Anfangsphase. Nach acht Minuten wäre die Steigerung beinahe belohnt worden, aber Fortunas Schlussmann Florian Kastenmeier lenkte einen Kopfball von Georg Margreitter an die Latte. Nürnberg kontrollierte nun lange das Geschehen, ohne dabei sonderlich gefährlich zu wirken. Und die Fortuna? Kam erst in den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte noch einmal gefährlich vor das Tor von Christian Mathenia. Nach einem Fehlpass von Margreitter im Spielaufbau rettete der Innenverteidiger erst auf der Linie gegen den Versuch von Kristoffer Peterson, ehe Kenan Karaman den Abpraller per Kopf aus fünf Metern neben das leere Tor setzte.

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Erst hatten sie kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu. Der Club hätte in Düsseldorf wohl zumindest einen Punkt verdient gehabt. Da die Fortuna diesmal jedoch das Trikot der Hausherren trug, riss Nürnbergs Mini-Serie am Rhein. Im Notenvergleich (Redaktion, "kicker" und User) kassiert vor allem die Kreativ- und die Offensivabteilung des FCN kollektiv schlechte Noten - Ausnahmen gibt es nur wenige.


Es war eine unterhaltsame erste Halbzeit, in der der Club aber durchaus ein wenig Glück gebraucht hatte, um die Zu-Null-Serie zu halten. Das Glück war dann allerdings kurz nach der Pause aufgebraucht. Nikola Dovedan verteidigte da auf der rechten Seite sehr zurückhaltend gegen Pledl und dessen Hereingabe verwandelte Hoffmann per Kopf zum 1:0. Der für den bereits verwarnten Mühl eingewechselte Asger Sörensen blieb in der Rolle des Zuschauers (47.).

Borkowski macht's trocken

Düsseldorf hatte sich diesmal für den forschen Start belohnt, allerdings überließ die Fortuna in der Folge erneut dem Club die Kontrolle. Der bedankte sich und kam nach 62 Minuten zum Ausgleich. Die eingewechselten Sörensen und Tim Latteier eroberten da den Ball in der Düsseldorfer Hälfte und Sörensen fand mit seinem Zuspiel Dennis Borkowski, der trocken zum 1:1 traf.

Fünf Minuten später hätte der Club führen können, aber Manuel Schäffler verpasste eine Kopfball-Vorlage von Margreitter um Zentimeter. Die Fortuna fand kaum noch statt - und führte dennoch nach 77 Minuten. Wieder verteidigte der Club fahrlässig, diesmal aber auf der linken Abwehrseite. So ergab sich in der Mitte die Möglichkeit für Sobottka zum Abschluss aus 16 Metern - Mathenia war chancenlos gegen den platzierten Schuss.

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In der Nachspielzeit hatte der eingewechselte Erik Shuranov die Möglichkeit zum Ausgleich, scheiterte aber an Kastenmeier. Kurz darauf verpasste auch noch Schleusener den Ausgleich, als er einen Meter vor dem leeren Tor noch gestoppt wurde. Auf der Gegenseite traf Sorg nach einem Pfostentreffer von Hennings noch ins eigene Tor. Dann war Schluss. Der 1. FC Nürnberg hat also wieder einmal Tore kassiert und wieder einmal verloren - die Aufregung dürfte trotz eines insgesamt ordentlichen Auftritts wieder größer werden.

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