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Das ist der neue Kleeblatt-Coach: Fürth stellt Leitl vor

Nach dem Buric-Aus findet die Spielvereinigung flott einen neuen Trainer - 05.02.2019 17:45 Uhr

Buric-Nachfolger: Die SpVgg Greuther Fürth verpflichtet Stefan Leitl als neuen Chef-Coach und dessen Co-Trainer Andre Mijatovic. © SpVgg Greuther Fürth


Nach dem 0:6 gegen Paderborn war bereits abzusehen, dass auch Sport-Geschäftsführer Rachid Azzozi nicht mehr lange an Damir Buric festhalten kann. Am Montagnachmittag gab die Spielvereinigung dann bekannt, dass man sich von Chef-Coach Buric trennen würde. Erst im November hatte Fürth den Vertrag des Kroaten um ein Jahr verlängert, da man mit ihm etwas aufbauen wollte.

Doch nach der Vertragsverlängerung fiel die Leistung der Mannschaft ab. Nur einen Punkt aus den folgenden sechs Spielen und kein Tor konnten verbucht werden, dafür aber gleich 18 Gegentreffer. Nur der starke Start in die Saison ist aktuell dafür verantwortlich, dass die Spielvereinigung nicht schon voll und ganz im Abstiegskampf steckt.

Der neue Trainer soll die Weiß-Grünen nun zurück in die Spur setzen: Stefan Leitl war zuletzt beim aktuellen Tabellenletzten der 2. Bundesliga, dem FC Ingolstadt, als Übungsleiter tätig und stand von 1999 bis 2001 für den in der Kleeblattstadt mehrheitlich ungeliebten 1. FC Nürnberg selbst auf dem Platz. An seiner Seite Leitl steht Co-Trainer Andre Mijatovic, der Leitl bereits bei den Schanzern unterstützt hat. Mijatovic kennt sich in Fürth bereits aus, schließlich stand er von 2005 bis 2007 als Defensivspezialist und Führungsspieler für das Kleeblatt auf dem Platz.

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Ja, im Fürther Ronhof ticken die Uhren ein wenig anders als in anderen Stadien der 1. und 2. Bundesliga. In jüngster Vergangenheit konnte sich kein Trainer wirklich lange behaupten, früher aber, da waren Trainerwechsel rar und das Polster auf der Trainerbank bequem - vor allem, wenn man Benno Möhlmann hieß. Wir blicken zurück auf alle Trainer der SpVgg Greuther Fürth.


"Stefan Leitl hat sich sehr schnell als unsere Wunschlösung herauskristallisiert, nicht nur, weil wir sehr gute Gespräche mit ihm geführt haben. Er identifiziert sich mit unserem Weg und wir sind davon überzeugt, dass er uns wieder zurück in die Erfolgsspur bringt", freut sich Azzouzi auf der vereinseigenen Homepage.

Das Trainerteam erhält am Laubenweg Arbeitspapiere bis Juni 2020 und wird am Mittwoch um 10 Uhr das erste Training leiten. Das letzte Wort auf der weiß-grünen Website hat der 41-Jährige selbst, der sich dort sehr motiviert zeigt: "Ich möchte mich bei den Verantwortlichen für das Vertrauen bedanken. Ich bin voller Tatendrang und freue mich schon auf das Heimdebüt am Samstag. Wir haben nur wenig Zeit, die müssen wir jetzt so sinnvoll wie möglich nutzen". 

ako

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