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EM 2024 in Nürnberg? Das sind die Konkurrenten!

18 deutsche Städte wetteifern beim DFB um die Austragung von Spielen - 17.02.2017 17:15 Uhr

18 Interessenten haben sich beim DFB als mögliche Ausrichter von Spielen bei der EM 2024 gemeldet. Nürnberg hat dabei nicht die schlechtesten Karten. © Oliver Acker


Seit Freitagmittag herrscht Klarheit: Die Stadt Nürnberg ist mit ihrem Wunsch, Gastgeber für Spiele bei der Europameisterschaft 2024 zu sein, nicht allein. 17 weitere Kandidaten gehen ins Rennen um die zehn Spielorte, teilte der DFB in mit. Darunter befinden sich neben Nürnberg unter anderem die Arenen in Berlin, München, Dortmund, Hannover, Köln, Stuttgart, Leipzig, Kaiserslautern, Gelsenkirchen, Hamburg und Frankfurt, in denen schon 2006 bei der Fußball-Weltmeisterschaft Fußballfesten gefeiert worden sind.

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"Die Resonanz zeigt die große Begeisterung für eine Euro in Deutschland und sie unterstreicht, dass wir über eine erstklassige Stadioninfrastruktur für ein solches Turnier verfügen", freut sich DFB-Präsident Reinhard Grindel über die zahlreichen Interessenbekundungen. Die Entscheidung, welche Nation letztendlich den Zuschlag für die Ausrichtung der EM 2024 erhält, gibt die UEFA im September 2018 bekannt.

In Nürnberg ist die Euphorie, erneut Teil eines großen Fußballturniers zu sein, groß. Oberbürgermeister Ulrich Maly hatte Anfang der Woche die entsprechenden Unterlagen beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingereicht.

Mindestens 30.000 Zuschauer sind Pflicht

Mindestvoraussetzung ist eine Sitzplatzkapazität von 30.000 Zuschauern, das aktuelle Stadion des Zweitligisten 1. FC Nürnberg bietet insgesamt 50.000 Fans Platz. Am 15. September 2017 will der DFB entscheiden, mit welchen Arenen er sich bei der Europäischen Fußball-Union UEFA schließlich um das Turnier bewirbt. EM-Spiele im - wenn es dann so heißt - Max-Morlock-Stadion sind also durchaus denkbar.

Bis zum 3. März muss der DFB eine Interessenserklärung an einer EM-Ausrichtung bei der Uefa einreichen, eine Woche später verkündet der Verband die Bewerber für die Ausrichtung der EM 2024.

Am 15. September 2017 wird das Präsidium die Auswahl der zehn Spielorte vornehmen, mit denen der DFB in das Uefa-Bewerbungsverfahren gehen wird. 

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