Mittwoch, 16.01.2019

|

zum Thema

"Hemmende Ehrfurcht": Margreitter über die Hinrunde

Innenverteidiger hofft: "Vorteil, dass wir ganz hinten stehen" - 07.01.2019 17:20 Uhr

Der 1. FC Nürnberg ist für Georg Margreitter schon jetzt die Station, an der er am längsten aktiv war. © Sportfoto Zink / DaMa


Nach dem Absturz auf den letzten Tabellenrang hofft der 1. FC Nürnberg in der Rückrunde auf den Überraschungsmoment, um doch noch die Klasse zu halten. Abwehrchef Georg Margreitter beklagte im kicker eine "hemmende Ehrfurcht" gegen größere Teams der Fußball-Bundesliga, die der Mannschaft bislang zum Verhängnis geworden sei. Zudem habe der Aufsteiger dem Druck als Favorit etwa gegen Wolfsburg und Stuttgart nicht standgehalten. "Vielleicht ist es jetzt ein Vorteil, dass wir ganz hinten stehen, unterschätzt werden und für die ein oder andere Überraschung sorgen können, auch auswärts."

Bilderstrecke zum Thema

Komfort an der Costa del Sol: Hier powern die Club-Stars

Sonne pur, ein riesiger Pool und Berglandschaften wie gemalt - das Leben in Benahavis könnte so schön sein, wenn man nicht gerade als Tabellenletzter zur Vorbereitung auf die Rückrunde gastiert. Die Club-Spieler dürfen sich in ihren Pausen dennoch auf eine luxuriöse Wellness-Oase freuen.


Wasser auf die Mühle der Köllner-Kritiker war die große Rotation in der Hinrunde, Margreitter sieht den Hauptgrund für die zahlreichen Wechsel vor allem im Wegbrechen von "vielen wichtigen Stützen". Zuletzt waren Kapitän Hanno BehrensTorhüter Christian Mathenia, Rechtsverteidiger Enrico Valentini und U21-Nationalspieler Eduard Löwen verletzt ausgefallen. 

Coach Michael Köllner bereitet seine Mannschaft im spanischen Benahavis auf die zweite Saisonhälfte vor. Margreitter ist "guter Dinge", die Rettung zu schaffen. Der Österreicher betonte: "Wir haben punktetechnisch eine schlechte Hinrunde gespielt, sind aber trotzdem nicht abgeschlagen. Und wir bekommen Leistungsträger zurück, die uns in der zweiten Hälfte der Hinrunde sehr gefehlt haben."

Bilderstrecke zum Thema

Rangeln, Handball, Taktik-Kniffe: Club gibt sich an Tag vier gelöst

Während es am Valznerweiher weiterhin nasskalt bleibt, machen sich die Profis des 1. FC Nürnberg in der Sonne heiß für den Überlebenskampf in der Bundesliga. Neben der ein oder anderen interessanten Zweikampftechnik wurde der Ball auch auf Wunsch von Coach Michael Köllner mit der Hand gespielt. Geschwitzt wurde natürlich auch. Lust auf ein paar Bilder mit ordentlich Vitamin D? Und bitte!


Seine Zukunft sieht der 30-Jährige weiter beim FCN: "Ich fühle mich hier heimisch, war noch nie als Fußballer so lange an einem Ort wie hier. Ich bin mit dem Club durch dick und dünn gegangen."

 

 

  

dpa/eli

5

5 Kommentare

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Sport