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Großauftrag aus China und Export-Plus bei ETA

Unternehmen aus Altdorf verzeichnet steigende Umsatzzahlen - 06.04.2017 16:56 Uhr

Blick in die Altdorfer Produktion: Wegen eines Megaauftrags aus China werden dort aktuell Sonderschichten gefahren. © ETA


Geschäftsführer Clifford Sell ist durch und durch zufrieden mit dem zurückliegenden Jahr. Der um drei Prozent gestiegene Umsatz schrappte mit 99 Mio. € nur knapp an der 100-Millionen-Marke vorbei. Doch im laufenden Geschäftsjahr müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn diese Schallmauer beim Umsatz nicht durchbrochen würde. Das erste Quartal jedenfalls stimmt Sell zuversichtlich: "Wir sind optimistisch, dass uns 2017 ein solides Wachstum gelingt. Wir sehen, dass vor allem China am Durchstarten ist." Die elektrotechnischen Komponenten zum Beispiel in chinesischen Hochgeschwindigkeitszügen und Bussen schützen vor Überstrom. 

Und da sich in dem Riesenreich gerade in jüngster Vergangenheit schlimme Unfälle häuften, sei man extrem auf Sicherheit bedacht. "Deutsche Hersteller genießen besonders großes Vertrauen", merkt Sell. Unter anderem ein Megaauftrag aus China beschere dem Werk im oberpfalzischen Hohenfels Sonderschichten mit Samstagsarbeit. Personalchefin Gabriele Zange sagt: "Die immensen Stückzahlen führen dazu, dass wir jetzt an einem einzige Tag das gleiche Volumen produzieren wie vorher in einer Woche." 

Angela Giese

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