BMW 320d: Sportlimousine mit Spar-Talent

28.8.2019, 13:06 Uhr
Als Sportlimousine ist der 3er ein Klassiker, auch in siebter Generation hat er seinen Wiedererkennungswert behalten. Auf 4,71 Meter streckt sich der Münchner nun, das sind durchaus stattliche Maße, Front und Heck tragen scharfe Züge, die schmalen Scheinwerfer-Augen (serienmäßig mit LEDs, Laserlicht kostet extra) und die breite BMW-Niere unterstreichen den sportlichen Auftritt.
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Der 140 kW (190 PS) starke, doppelt aufgeladene Diesel erscheint als Idealbesetzung für den 3er – vernünftig und sparsam auf der einen Seite, energiegeladen, kraftvoll und in jeder Lebenslage souverän auf der anderen.
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Lenkung und Fahrwerk harmonieren prächtig, auch bei forciertem Tempo durcheilt der Hecktriebler kurviges Geläuf in beeindruckender Neutralität. Mehr Fahrspaß in der Mittelklasse geht kaum.
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Allerdings bringt es das adaptive M-Fahrwerk (600 Euro) mit sich, dass der 320d verhältnismäßig straff gefedert ist, dem Fahrkomfort tut das nicht gut, Kanaldeckel schlagen recht trocken durch.
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Der Kraftstoffkonsum ist eine Paradedisziplin des 320 d. Auf unserer Sparrunde ermittelten wir 4,4 l/100 km, im Durchschnitt 5,5 l/100 km.
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Optional bremst, beschleunigt und lenkt der 3er selbsttätig, das macht er gut, allerdings muss der Fahrer – der aktuellen Rechtslage entsprechend – immer wieder die Hand ans Lenkrad legen, sonst gibt es Ärger mit dem Auto.
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Serienmäßig bietet der 320d unter anderem eine manuelle Sechsgangschaltung, LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik, die Basics an Assistenzsystemen, zudem Radio und Freisprecheinrichtung. Das Allermeiste aber wird extra berechnet, Kleinigkeiten wie Sitzheizung ebenso wie DAB-Radio oder Navi.
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Der 320d kostet ab 40.450 Euro. Das wird aber kaum einem Kunden reichen. Füttert er den Konfigurator mit den wichtigsten Extras, dürfte dieser mindestens einen Preis von 50.000 Euro ausspucken.
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Einerseits macht die Inneneinrichtung den 3er zum echten
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Andererseits wollten uns die eckigen und gegenläufig angeordneten Skalen des (aufpreispflichtigen) digitalen Cockpits wollten uns nicht so recht gefallen.
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bei der Bedienung des Infotainments ist BMW noch immer Benchmark. Die umfangreichen Funktionen lassen sich, teils gegen Aufpreis, per Touch, über den markentypischen i-Drive-Controller (Foto), über Lenkradtasten sowie via Gestik- oder Sprachsteuerung ansteuern.
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