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Dachwald steigt bei Hallerndorf sofort ein

DJK muss den geplanten Trainerwechsel vorziehen

Fast über Nacht kehrt ein bekanntes Gesicht auf die Amateurfußballbühne zurück: Mit Tobias Dachwald hat Kreisligist DJK Hallerndorf schon zur bevorstehenden Restrunde seinen neuen Trainer verpflichtet.

"Mich hat es wieder gejuckt": Tobias Dachwald ist heiß auf Amateurfußball und trainiert ab sofort den Kreisligisten DJK Hallerndorf.

 / © Anestis Aslanidis

Mallorca-Urlaub, Ski-Ausflug, Schlittenfahren: Für Familie und Freunde hatte der 37-Jährige im vergangenen halben Jahr wieder vermehrt Zeit. Zweimal nur kickte der Defensiv-Routinier im Herbst in der A-Klasse bei der zweiten Mannschaft der DJK Eggolsheim mit, seit er im Frühsommer 2017 nach zweieinhalb Saisons das Zepter bei seinem Heimatverein an Reinhold Lutz übergeben hat. Mit Joggingläufen hielt er sich fit. Dieser Zustand sollte spätestens in wenigen Monaten ein Ende haben. "Mich hat es wieder gejuckt", sagt der frühere Bayernligaspieler. Doch dann ging alles noch schneller als geplant. 

Nachdem erst am Mittwoch Einigung über das künftige Engagement erzielt war, erklärte bei der DJK Hallerndorf der scheidende Amtsinhaber Bernd Renner aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig seinen Rücktritt. Nach kurzer Rücksprache übernimmt Dachwald die Aufgabe sofort. Dabei spielte die gute Ausgangslage beim Kreisligisten, der in seinem zweiten Jahr bereits ein Polster von zehn Punkten auf die Abstiegsplätze aufgebaut hat, in die Entscheidung hinein. "Mein Anspruch ist es nicht, mich mit acht oder zehn Leuten auf den Trainingsplatz zu stellen. Bei einem Kreisklassisten müsste schon alles passen", verrät Dachwald. Der Lehrer für Sport, Mathe und Physik schaffte nach verlorener Relegation zu seinem Debüt mit Eggolsheim 2015/16 den direkten Wiederaufstieg in die Kreisliga, die er aber nur bei seiner vorigen Station in Poxdorf halten konnte. Ob er nun in Hallerndorf selbst nochmal die Schuhe schnürt? "Das warten wir ab. Wir haben eine junge Mannschaft. Wenn, dann springe ich nur zur Not ein." Als verlängerter Arm auf dem Feld soll wie bisher Co-Trainer David Friedrich fungieren.

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