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Zweck hört in Gößweinstein auf - Suche nach Nachfolger läuft

Kreisliga 2

Nach dieser Saison ist für Jens Zweck Schluss auf dem Trainerposten des SV Gößweinstein. Der 36-Jährige wird sein Amt abgeben und hat dies den Verantwortlichen auch schon frühzeitig mitgeteilt. Mit seinem Heimatverein schaffte er in der vergangenen Saison über die Relegation die Rückkehr in die Kreisliga und belegt momentan den starken vierten Tabellenplatz.

Hört am Saisonende in Gößweinstein auf: Noch-Trainer Jens Zweck.

 / © Maxbauer

Zum zweiten Mal war Zweck am Ruder beim SVG und wie schon in der ersten Amtszeit gelang ihm der Aufstieg in die Kreisliga mit dem Verein aus dem Wallfahrtsort. Während er in den Jahren 2011 bis 2015 noch als Spielertrainer agierte, war er nun hauptsächlich für das Coaching von außen zuständig, jedoch mit demselben Erfolg wie zuvor. In der vergangenen Spielzeit hatte er nach der überraschenden Trennung von Rames Berisha das Zepter erneut übernommen und das Team um Kapitän Sven Wächter über die Relegation in Weingarts gegen die Brucker Reserve zum großen Coup geführt.

Vorstand Dominik Lang ist seinem Trainer sehr dankbar und versteht auch die Gründe für das Ende: „Wir akzeptieren natürlich seine Entscheidung, er hat es uns ja begründet. Er will jetzt einfach mehr Zeit für Privates und es ist ihm etwas zu viel geworden. Nach dem letzten Hinrundenspiel haben wir uns unterhalten, wie es weitergeht und da hat er uns mitgeteilt, dass er zum Saisonende aufhören will. Die Mannschaft hat es nun am Trainingsauftakt erfahren, wobei es einige schon wussten, da Jens ja auch aus Gößweinstein kommt und da auch privat viel zusammen gemacht wird.“

Nun liegt es an den Verantwortlichen des SVG, ein ähnlich glückliches Händchen zu beweisen, wie bei der Beförderung Zwecks im Herbst 2017. Lang hat schon eine präferierte Lösung: „Die Suche nach einem Nachfolger läuft schon. Im Idealfall suchen wir nach einem Spielertrainer, aber wir sind da offen und die Lösung ist absolut flexibel. Unser Spielerkader ist jetzt nicht so groß und da wäre ein Spielertrainer schon gut.“

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