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Kemmitzer: "Dass Ermreuth in den oberen Tabellenteil gehört, ist klar"

Kreisliga 2

Maik Sprenger und Michael Noegel sind Geschichte als Trainer des SV Ermreuth, in der kommenden Woche erfolgt der Start mit dem neuen Coach Jörg Kemmitzer. Nach den Abstiegssorgen der vergangenen Spielzeit gilt es nun, die Verabschiedeten zu ersetzen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison zu legen.

Jeder Gegner in der Kreisliga 2 wusste die letzten Jahre, dass es darauf ankommt, beim SV Ermreuth Maik Sprenger in Schach zu halten. Gelungen ist das nur den Wenigsten, doch nun muss der SVE ohne seinen langjährigen Topstürmer planen. Sein Abschied stellt eine Zäsur dar, und dem neuen Coach Jörg Kemmitzer steht nun die schwere Aufgabe ins Haus, dem etablierten Kreisligisten eine neue Idee einzuhauchen. Das er dies auch im Kreisoberhaus tun kann, war letzte Saison lange fraglich, da die Ermreuther durch eine Verletztenmisere hinten reinrutschten und lange zittern mussten: „Ich hatte keine Angst, dass sie es nicht schaffen, aber es war schon ein komisches Gefühl. Zu dem Zeitpunkt, an dem ich unterschrieben habe, waren sie Tabellendritter, doch dann blieben aufgrund vieler Verletzter die Ergebnisse aus. Ein kurzes Zittern war da, aber es war auch schon außergewöhnlich, dass man mit 37 Punkten noch nicht sicher war,“ fasst Kemmitzer seine Gemütslage zum Ende der vergangenen Spielzeit zusammen.

Beim Neuanfang unterstützen wird ihn Dominik Fabricius als Co-Trainer, der 26-Jährige spielte bisher bei der SG Kleinsendelbach/Hetzles und sammelte im Jugendbereich schon erste Erfahrungen. „Ich habe, seit ich Trainer bin, immer einen zweiten Mann an der Seite gehabt. Über Mathias Hammerand ist dann der Kontakt zu Dominik zustande gekommen, und er hat die Herausforderung gesucht. Er war in Kleinsendelbach schon Jugendtrainer und hat durch sein Sportwissenschafts-Studium beste Voraussetzungen. Wir haben uns dann auch getroffen, die erste Kontaktaufnahme war sehr positiv.“ Die Vorbereitung haben beide auch schon zusammen geplant und die Schwerpunkte festgelegt. Aufgrund der SG mit Stöckach in der zweiten Mannschaft wird auch ab und zu auf dem Gelände des FCS trainiert und die Einheiten gemeinsam mit beiden Teams durchgezogen.

Neben den beiden Trainer Maik Sprenger und Michael Noegel haben auch drei Routiniers ihr Karriereende verkündet, so dass auch ohne Matthias Senftner, Markus Kraus und Mathias Hammerand geplant werden muss. Ersetzt werden sollen die Abgänge einerseits durch Fabricius, mit Dominik Hofmann bringt der Co-Trainer aber auch noch einen Teamkollegen von der SG Kleinsendelbach/Hetzles mit nach Ermreuth. Dritter Neuer im Kader ist Jonas Förtsch, der aus der eigenen Jugend zum Kader stößt. Auch werden die Pässe der Spieler des SG-Partners aus Stöckach umgeschrieben, so dass auch diese für die Kreisliga-Mannschaft des SVE spielberechtigt sind.

Eine Zielsetzung will Kemmitzer noch nicht ausgeben, da er die Mannschaft erst einmal kennenlernen und dann mit dem Team und dem Verein auf einen gemeinsamen Nenner kommen will. „Dass der SV Ermreuth in der Kreisliga in den oberen Tabellenteil gehört, ist aber klar.“ Auf einen klaren Favoriten für die Liga will sich der Ligenkenner nicht festlegen, wobei er doch auf die Bezirksliga-Absteiger tippt. Einen Geheimtipp hat er aber auch noch parat: „Es wird sicher wieder eine Überraschungsmannschaft wie den SC Kühlenfels letzte Saison geben, und da zähle ich den SV Henfenfeld auf jeden Fall dazu, denn sie haben eine sehr starke Offensive.“

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