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ASV Pegnitz: Der Weg soll in den nächsten Jahren nach oben führen

Kreisliga 2

Im ersten Jahr unter Kevin Kühnlein gab es beim ASV Pegnitz ein Auf und Ab, das mit Tabellenplatz drei endete. Nun will der Trainer mit seiner jungen Mannschaft einen Schritt weitergehen. Dabei helfen sollen einige Neuzugänge.

© Trenz

Aus seiner ersten Saison als Spielertrainer konnte Kevin Kühnlein einige Schlüsse ziehen. Der höherklassig erfahrene Kicker erlebte von Abstiegskampf bis zu kleiner Aufstiegshoffnung alles mit und fühlt sich gerüstet für die kommende Spielzeit: „Wir haben im Laufe der Saison extrem geschwankt. Jetzt haben wir aber das richtige System gefunden, und vor allem auf dem Ende der Spielzeit mit sechs Siegen am Stück können wir aufbauen. Jetzt wollen wir noch nach und nach stabiler werden, dann sind wir auf einem guten Weg.“

Dass sich seine Truppe auf dem richtigen Pfad befindet, bestätigt dem 28-Jährigen auch die Vorbereitung: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben wenig Verletzte, auch wenn mein Kapitän jetzt einige Wochen ausfällt. Der Kader ist insgesamt etwas breiter, und wir haben eine gute Trainingsbeteiligung. Auch das Trainingslager war sehr gut, so dass ich ein positives Fazit ziehen kann.“ Der gestiegene Konkurrenzkampf ist mit auf die Neuzugänge zurückzuführen, die den Kader auch in der Spitze verstärken. Vom SC Kühlenfels ist Alexander Wölfel gekommen, von Absteiger SG Oberes Pegnitztal Marco Singer, Nico Winkler vom SV 08 Auerbach und Fabian Späth vom Lokalrivalen FC Pegnitz. „Der ein oder andere kann uns auf Anhieb verstärken, andere brauchen noch etwas Zeit, um sich an das höhere Tempo und die gesteigerte Trainingsintensität zu gewöhnen.“

Kühnleins Kollege Anto Jukic vom FC Schnaittach sieht im ASV Pegnitz sogar einen Aufstiegsaspiranten, dieser Einschätzung will der Coach selber noch nicht ganz folgen. „Ich denke, dass er das wegen unseres 4:0-Auswärtssiegs letzte Saison gesagt hat. Unser Saisonziel ist es, die Punktzahl der letzten Saison zu übertreffen. Da hatten wir 49 Punkte, jetzt wollen wir die 50-Zähler-Marke überspringen. Ich denke, dass das realistisch ist, auch wenn die Liga in der Spitze sicher stärker geworden ist. Mit Diepersdorf, Neunkirchen, Weingarts und Neunhof gibt es vier Favoriten, dahinter wollen wir die nächste Mannschaft sein. Sollte einer der vier schwächeln, dann werden wir natürlich auch da sein.“

Mit seiner ruhmreichen Vergangenheit kann es natürlich nicht der Maßstab des ASV Pegnitz sein, auf Dauer in der Kreisliga zu verweilen. Auch der Spielertrainer will mit seinem „Co“ Fabian Wedel in den kommenden Jahren die Rückkehr in die Bezirksliga ins Visier nehmen: „Ich bin noch ein recht junger Spielertrainer, aber ich bin nicht hierhergekommen, um die nächsten zehn Jahre mit dem ASV Pegnitz in der Kreisliga zu spielen. Mittelfristig wollen wir mit der jungen Mannschaft, die sehr lernwillig und trainingsfleißig ist, schon wieder oben angreifen. In den nächsten drei, vier Jahren denke ich schon, dass der Weg wieder nach oben führen soll, auch wenn man das im Fußball nie sagen kann.“

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