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Am Tabellenende stottert der Motor: Dürrbrunn, Niederlindach und Pretzfeld warten weiter auf Punkte

Kreisklasse 2 5. Spieltag

Dürrbrunn, Niederlindach und Pretzfeld müssen sich weiter in Geduld über. Auch an diesem Wochenende gelang dem Trio kein Punktgewinn. An der Spitze feierte der TSV Röttenbach dagegen den fünften Sieg

© Sportfoto Zink (Archiv)

Nach einem Blitzstart der Heimelf war Schlaifhausen zunächst am Drücker und glich nach einem Spielzug über mehre Stationen aus. Ein langen Ball vom Torwart leitete jedoch auf der anderen Seite das 2: 1 ein und Hemhofen übernahm im weiteren Verlauf das Zepter. Der Torschütze des dritten Treffers bereitete den vierten vor und umgekehrt.

Im Walberla-Derby hatten die Gäste vor der Pause ein Chancenplus, scheiterten aber entweder an Wagner oder schossen vorbei. Die Vorzeichen änderten sich nach der Halbzeit, denn ein Joker sorgte sofort für Schwung und besorgte per Schlenzer die Führung. Nach einer Flanke legte der TSV nach und bekam danach Räume zum Kontern. Gloria-Keeper Blum verhinderte zunächst Schlimmeres, ehe es doch nochmal hinter ihm einschlug. Der Anschluss per direktem Freistoß änderte nichts mehr.

Nach bereits vergebenen Chancen zu Beginn ging der Primus nach einem Steckpass in Führung und legte nach einer Hereingabe nach. Als der Gäste-Keeper den Ball vor dem 3:0 herschenkte, hätte es auch schon höher stehen können. Pretzfeld trat nur am Ende zweimal offensiv in Erscheinung: Prompt klingelte es, unter anderem durch Ping-Pong-Eigentor.

Ein Abwehrfehler zur frühen Führung und ein berechtigter Foulelfmeter zum Ausgleich, dazu wenig später die Ampelkarte nach wiederholtem Foulspiel: Viel mehr passierte nicht in Leutenbach, so dass sich beide Teams gerechterweise die Punkte teilten.

Es gab so gut wie kein Vorbeikommen am SVB-Keeper Sven Dickel, der nur beim Anschlusstreffer per Kopf nicht mehr an den Ball kam, ansonsten aber mehrmals rettete. Die Gäste nutzten die insgesamt wenigen Chancen in Durchgang eins durch einen Abstauber und eine Direktabnahme im Strafraum besser. Vor allem nach dem Wechsel probierte es die DJK aus allen Lagen, mit der letzten Aktion tauchte der Keeper im Strafraum auf und scheiterte knapp.

Der Heroldsbacher Spielertrainer trifft weiterhin wie am Fließband und die Partie war nach 30 Minuten fast schon gelaufen. Willersdorf brachte zwar nach dem Wechsel noch ein wenig mehr Offensivschwung mit auf den Platz, mit dem 0:4 verflogen aber die Restzweifel. Mehr als der Premierentreffer half des heimgekehrten Eintracht-Spielertrainers war nicht drin. 

„Wir wollten nach der letzten Niederlage ein anders Gesicht zeigen, was uns gut gelungen ist“, sagt Hausens spielender Co-Trainer Hogmeni. Zwar hatte auch die noch punktlose Heimelf in Hälfte eins ihre Torchancen, doch Hausen zeigte die bessere Spielanlage sowie kämpferische Überlegenheit und fand über die Außenbahnen den Weg ins Tor.

In Durchgang eins machte Dürrbrunns Torwart den Kersbachern noch einen Strich durch die Rechnung, ehe der gefoulte Spielertrainer nach dem Seitenwechsel vom Punkt zur Führung traf. Der Gastgeber lief in der Folge mehrmals allein auf das Tor zu, verpasste es aber, nachzulegen. Es entwickelte sich noch eine echte Zitterpartie.

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