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Sittenbachtal bleibt eine Klasse für sich

Kreisklasse 4 8. Spieltag

Liga-Primus SpVgg Sittenbachtal gewinnt in der Kreisklasse 4 auch am achten Spieltag; diesmal gegen den abstiegsgefährdeten FSV Weißenbrunn. Damit ist die SpVgg weiter mit weißer Weste an der Tabellenspitze. Der SK Heuchling und die Reserve des FC Hersbruck gewinnen ebenfalls und teilen sich den zweiten Platz. Der FC Schnaittach II verliert erneut und bleibt weiterhin Tabellenletzter.

Christoph Liebel (rotes Trikot) und seine Weißenbrunner waren im Sittenbachtal chancenlos.

 / © Vogt

Die Gäste gingen mit einer sehr defensiven Taktik in die Partie. Hersbruck übernahm denn auch sofort die Initiative, störte früh und dominierte im Mittelfeld. Im Abschluss zeigte die Heimelf aber Schwächen. Die Schüsse von Wilhelm Wagner und Tim Hojdak gingen über das Gehäuse des Kombiteams. Waldemar Bonet brachte aus spitzem Winkel bei seinem Schuss nicht genug Druck auf den Ball. Einzige Ausbeute des FC war ein Außenpfostentreffer. Auf der anderen Seite setzte die SG auf Konter und Stürmer Özcan Sonkaya. Die Hersbrucker Innenverteidigung stand jedoch sicher, egal ob beim gegnerischen Kurzpassspiel, Flügelwechsel oder Zweikampf. Die besten Chancen hatten die Gäste bei einer immer länger werdendenFreistoßvorlageaufdas FC-Tor und bei einer Serie von Eckbällen. Im zweiten Durchgang bewies FC-Trainer Stephan Schmeller ein glückliches Händchen. Kurz vor Ende sorgten die eingewechselten Andi Schimpfhauser und Jannik Völkel für die Entscheidung.

Siebzig Minuten lang neutralisierten sich beide Teams weitgehend. Viele Fouls auf beiden Seiten hemmten zudem den Spielfluss. Die beste Chance erarbeiteten sich die Heuchlinger. Doch Schlussmann Philipp Benisch von der SG Am Lichtenstein entschärfte zweimal hintereinander eins-gegen-eins-Situationen. Das Tor des Tages markierte Max Weiss, der genau ins linke obere Toreck des SG Kastens traf und somit Keeper Benisch keine Abwehrchance ließ. Kurz darauf musste der Heuchlinger Spielführer wegen Meckerns vorzeitig vom Platz. Die Gastgeber warfen danach alles nach vorne, doch mehr als ein Alutreffer sprang nicht heraus.

Einen klaren Sieg verbuchte die Reserve der Spielvereinigung Hüttenbach auf ihr Konto. Zu Beginn war das Spiel relativ ausgeglichen. Nach einem Pass von Sischka auf Heller, gelang diesem der 1:0-Führungstreffer. Zehn Minuten später spielte Hüttenbachs Kreuz den Ball quer auf Sischka, der zum 2:0-Pausenstand netzte. Nach der Halbzeitpause machte Diepersdorf Druck. Hüttenbachs Amtmann legte den Ball für Heller vor, der erneut für seine Farben traf. Nach einem Foulspiel von Amtmann war ein Freistoß in der 65. Minute die Folge. Diepersdorfs Geiger traf dadurch zum 3:1. In der 68. Minute traf Krause zum 4:1. Die Antwort von den Gästen ließ nicht lange auf sich warten, so war es Meier, der nach einer Flanke auf 4:2 erhöhte. Anschließend setzte sich Hüttenbachs Albert durch, dieser passte zu Heller. Heller gab den Ball an Sischka ab, dieser wuchtete den Ball erneut in das Gehäuse. Kurz vor Schluss erzielte Heller nach Quervorlage von Sischka seinen Hattrick in diesem Spiel und erzielte für Hüttenbach den 5:2-Siegtreffer.

Die Anreise nach Schnaittach hat sich für den FC Röthenbach gelohnt, diese sicherten sich drei wichtige Punkte. Dabei startete die Heimelf gut und erzielte bereits in der 3. Minute durch einen Kopfball von Agdere das 1:0. Dank einem Torwartfehler gelang Röthenbachs Gloner in der 6. Minute der Ausgleich. Bei dieser Aktion verletze sich der Torwart der Heimelf, Schimpel wurde durch einen Feldspieler ersetzt. Daraufhin waren die Gäste drückender am Ball. Die Gäste ließen viele Chancen liegen, Schnaittach hingegen tat sich schwer. In der 35. Minute beförderte erneut Gloner den Ball in die Maschen und traf zum 2:1-Zwischenstand. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel erhöhte Baumann für Röthenbach nach einem langen Ball. Er trat in der 48. Minute den Ball ins lange Eck. Röthenbach reichte es noch nicht, so erzielte Jünemann nach Vorlage von Peic ein weiteres Tor. Schnaittachs Schimann gelang nach Vorlage von Agdere der Ehrentreffer für Schnaittach. Schnaittach bleibt somit das Schlusslicht.

In der Anfangsphase dominierten die Gäste. Nach einer Ecke strich ein Kopfball nur knapp über das Röthenbacher Gehäuse. Als Nächstes prüfte Max Sander den gegnerischen Torwart, der den Schuss des Neuhausers mit einer tollen Parade entschärfte. Kurz darauf war es dann aber soweit: Max Sander bediente seinen Teamkameraden Jan Morner und der Markierte das 0:1. Als Nächstes spielte Siyar Akkaya das Leder gekonnt durch die Schnittstelle der Röthenbacher Abwehr aus Sander. Doch der scheiterte am Heimkeeper. Kurz darauf kamen die Röthenbacher gefährlich vor den SVN – Kasten und Muhammed Calik besorgte den Ausgleich. Eine weiterer Riesenchance für die Heimelf klärte Schlussmann Brütting mit dem Fuß zur Ecke. Gleich nach Wiederanpfiff hatte Neuhaus bei einem Freistoß die Gelegenheit zum 2:1 Der Kopfball nach der Flank wurde jedoch auf der Linie geklärt. Auf der anderen Seite zeigte Brütting eine starke Parade. In der Schlussphase drängte Neuhaus auf Sieg Schödt knallte das Leder aber über den Balken und zweimal blieb der Röthenbacher Torwart Sieger.

Die Begegnung war geprägt von vielen, energisch geführten Zweikämpfen und spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab. Die beiden einzigen nennenswerten Möglichkeiten für die Gastgeber in der ersten Hälfte vergabe Mario Bickel, der einmal per Kopf an Gästekeeper Niklas Schmalzl scheiterte und ein weiteres Mal, ebenfalls per Kopf, das Weigendorfer Gehäuse knapp verfehlte. Torchancen für die Gäste aus Weigendorf gab es keine. Auch in der zweiten Hälfte bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Viele Zweikämpfe im Mittelfeld, kaum Torszenen. Den einzigen Treffer erzielte TSV-Spieler Viktor Gradert in der 70. Minute. SpVgg-Keeper Schmalzl konnte einen abgefälschten Freistoß nur nach vorne abwehren und Gradert staubte zum Tor des Tages ab. Die Gäste warfen im Anschluss zwar alles nach vorne, mehr als eine Halbchance durch Florian Steckert, dessen Schuss jedoch zu zentral angesetzt war und von TSV-Keeper Beyer mühelos entschärft werden konnte, sprang nicht heraus.

Gegen eine sehr hart spielende Elf aus Weißenbrunn setzten sich die Taler, auch in der Höhe völlig verdient, mit 4:0 durch und festigten eindrucksvoll die Tabellenführung. Für die frühe Gästeführung sorgte Tobias Scharrer bereits nach knapp zehn Minuten. Während die Heimelf noch reklamierte, führte Michael Engelbrecht einen Eckstoß kurz aus. Der Ball gelangte über zwei Stationen zu Tobias Scharrer, der unhaltbar zum 1:0 vollstreckte. Dem 2:0 für die Taler ging ein überaus hartes Einsteigen eines Weißenbrunners voraus, was die verletzungsbedingte Auswechslung von Michael Engelbrecht zur Folge hatte. Die Strafe für die Heimelf folgte jedoch auf dem Fuße, denn Michael Pörner versenkte den fälligen Freistoß mit einem raffinierten Schlenzer über die Mauer. In der Folge hätten die Gäste bei konsequenterer Chancenauswertung noch vor der Pause den einen oder anderen Treffer erzielen können. In der zweiten Hälfte bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Spielerisch starke Taler dominierten eine hart einsteigende Heimelf. Für die Vorentscheidung sorgte nach gut einer Stunde dann Nico Kroha. Er wurde von Tobias Scharrer mustergültig freigespielt, umkurvte noch einen Abwehrspieler und den Torhüter der Weißenbrunner und schob die Kugel dann ins leere Tor. Für den in der Entstehung etwas glücklichen vierte Gästetreffer zeigte sich Matthias Morner verantwortlich. Es spielte einen Doppelpass mit dem Gegner, ließ dann noch den Weißenbrunner Keeper aussteigen und vollendete zum 0:4 Endstand.

Bei einem torreichen Spiel unterlag der chancenlose TV Leinburg dem FSV Schönberg. Die Heimelf übernahm von Beginn an bis zum Abpfiff das Kommando. Nick Felsberger erzielte nach Vorlage von Künzel das 1:0 in der 32. Minute. Zehn Minuten später legte Patrick Schäfer den Ball für Brauner auf, der zum 2:0 flach einschob. Von den Gästen sah man wenig Gegenwehr. Nach Wiederanpfiff brauchten die Platzherren eine kurze Anlaufzeit um wieder ins Spiel zu finden. Per Fernschuss versuchte erneut Brauner sein Glück, besser machte es Pangerl, der den Abpraller zum 3:0 einwuchtete. Nach einem Freistoß in der 82. Minute betrieb Huber Ergebniskosmetik und stellte durch einen wuchtigen Schuss ins lange Eck auf 4:1. In der 87. Minute war es diesmal Künzel selbst, der für Schönberg den 5:1-Heimsieg erzielte. Alles in allem ein gutes Spiel der Heimmannschaft.

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