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Last-Minute-K.o. für Weißenbrunn - 15:0! Diepersdorf im Torrausch

Kreisklasse 4 12. Spieltag

Die Reserve der SpVgg Diepersdorf konnte in der Kreisklasse 4 ein Schützenfest in Schnaittach feiern und gegen den FCS II 15 Treffer erzielen. Während Heuchling einen wichtigen Heimsieg feierte, trennten sich Schönberg und Hüttenbachs Reserve Remis.

Zweikampf zwischen Weißenbrunns Maximilian Reznizek (rechts) und dem Neuhauser Mittelstürmer Jan Morner. 

 / © Keilholz

Der Favorit aus Hersbruck startete dominant in diese Begegnung und konnte sich zunächst ein spielerisches Übergewicht erarbeiten. Nach einer guten Viertelstunde wollte dann der Laufer Keeper den heranstürmenden Julian Pawlik ausspielen, doch dieser nahm ihm den Ball ab und schob ihn ins Tor. Hersbruck machte weiter Druck und konnte nach einer zunächst geklärten Ecke per Fernschuss aus 20 Metern durch Werginz erhöhen. Doch nur zwei Minuten später konnten die Laufer per direkten Freistoß aus 20 Metern durch Pranz verkürzen. Die Laufer blieben dran, obwohl die Hersbrucker die besseren Gelegenheiten hatten. Nach einem Konter der Gäste war es Bickel der zum Ausgleich traf. Doch nun waren wieder die Hersbrucker dran und konnten mehr Druck aufbauen. Und der dritte Treffer war dann die Folge der Druckphase. Valentin Feldmaier und Julian Pawlik spielten sich mit einem Doppelpass durch die Abwehr und Feldmaier schloss aus spitzen Winkel am Torwart vorbei ab. Danach konnten die Laufer nicht mehr auf den Ausgleich drängen. Am Ende war es ein verdienter Sieg für die Hausherren, die in der Tabelle oben dran bleiben.

Aufgrund ihrer mangelnden Chancenauswertung verpasste die SG Am Lichtenstein den durchaus möglichen Dreier gegen den TV Leinburg. In der ersten Hälfte waren die Platzherren sage und schreibe viermal alleine vorm Gästegehäuse, scheiterten aber dreimal kläglich am Keeper und einmal mit Pech am Innenpfosten. Die erste Großchance vergab Philipp Bär bereits kurz nach Anpfiff. Sein schwacher Schuss aus kurzer Distanz war eine sichere Beute des Leinburger Torhüters. Nicht besser machte es kurze Zeit später Sebastian Lang. Er scheiterte ebenfalls mit einem schwachen Schuss an Schlussmann Schillinger. Pech hatte dann der selbe Spieler Mitte der ersten Hälfte. Einem gekonnten Dribbling folgte ein strammer Schuss, der jedoch vom Innenpfosten zurück ins Feld sprang. Die letzte Großchance der Gastgeber vergab Stefan Steger. Sein Lupfer landetet ebenfalls in den Händen von Leinburgs Schlussmann Schillinger, so dass es mit einem torlosen Remis in die Pause ging. In der zweiten Hälfte verflachte die Begegnung zunehmend. Glück hatte die Heimelf dann in der letzten Spielminute. Ein genau getretener Eckstoß der Leinburger fand einen Gästestürmer. Dessen Kopfball wurde allerdings vom eigenen Mann kurz vor der Torlinie abgewehrt, so dass es beim torlosen Remis blieb.

Gegen extrem krisengebeutelte Schnaittacher gelang der Fahsl-Elf ein 15:0-Kantersieg in einem äußerst einseitigen Spiel. Die Hausherren, die schon personell schlecht besetzt waren, dezimierten sich mit einem Platzverweis in der 24. Minute da Julius Kügel die Ampelkarte sah. Die besten Torschützen waren Fahsl der fünffach traf und Meier, Kaller und Keil jeweils mit Doppelpacks.Mit dem Sieg ist die Fahsl-Elf nun etwas ans Tabellenmittelfeld herangerückt und ist damit gewappnet für das Derby kommende Woche zuhause gegen Weißenbrunn.

Im ersten Durchgang war es ein zweikampfbetontes Spiel in dem die Gäste aus Weigendorf etwas mehr Druck entfalten konnten ohne wirklich klare Gelegenheiten verzeichnen zu können. Beide Teams beschränkten sich aufs Verteidigen und konnten keine wirklich gefährlichen Angriffe verzeichnen. Die Platzherren kamen stärker aus der Kabine und konnten mehr Druck aufbauen. Und machten nicht unverdienterweise den Führungstreffer, welchen Pelivan nach einer nicht komplett geklärten Ecke vom Strafraum ins Eck mit einem strammen Schuss abschloss. Nur 10 Minuten später war es erneut Pelivan, der nach einer Balleroberung im Mittelfeld den Ball am Strafraum erhielt. Diesen setzte er dann mit einem schönen Schuss halbhoch ins rechte Eck. Anschließend konnten die Gäste nicht mehr gefährlich werden. Die Hausherren beschränkten sich ausschließlich aufs Verteidigen und taten dies mit Erfolg, da keine zwingenden Einschussmöglichkeiten mehr zugelassen werden konnten. In der Tabelle konnten die Hausherren damit mit dem Nachbarn vom FC Röthenbach punktetechnisch gleichziehen und den Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz auf zwei Zähler verkürzen.

Nach der Derby-Niederlage in der Vorwoche gegen Leinburg setzte es die nächste Heimpleite für die Pistori-Elf, diesmal gegen den SV Neuhaus/Rothenbruck. Obwohl man zweimal eine Führung der Gäste egalisieren konnte, sollte es nichts werden mit einem Punktgewinn. Die Pistori-Elf trat im Vergleich zur Vorwoche mit mehr Einsatzwillen und Kampfbereitschaft auf, einziges Manko war die Chancenverwertung als auch die Anfälligkeit bei Standardsituationen. Der FSV startete gut in die Partie und ging nach einer Viertelstunde durch Florian Lindner, der den zweiten Ball in die Maschen setzte, in Führung. Zehn Minuten später glichen die Gäste durch einen Kopfballtreffer von Nico Müller nach einer Ecke zum 1:1 aus. In der zweiten Hälfte erwischte Neuhaus den besseren Start und erzielte durch Daniel Höllerer, der nach weitem Ball allein vor FSV-Keeper Dominik Reif leichtes Spiel hatte, das 1:2 (55.). Weißenbrunns Coach Frank Pistori erzielte nur zwei Zeigerumdrehungen später den 2:2-Ausgleichstreffer. Im Sechzehner gab er drei Neuhauser Spielern das Nachsehen und schlenzte die Kugel ins lange Eck. In der Schlussviertelstunde wurde es dann nochmal turbulent. Erst brachte Nico Müller seine Neuhauser per Kopf nach einer Ecke wieder in Führung, die aber vier Minuten später durch Kapitän Alex Weiß egalisiert wurde. Nach Flanke von Chris Haberstumpf war Weiß mit dem Fuß zur Stelle und schob ein. Doch wer nun dachte, die Partie würde mit einer Punktteilung enden, sah sich getäuscht. Ein Sonntagsschuss des Neuhausers Ersin Akkaya aus knapp 30 Metern schlug unhaltbar links oben zum 3:4-Endstand ein (90.).

In einem eher schwächeren Kreisklassenspiel konnten die Favoriten aus Schönberg etwas glücklich die Führung erzielen, nachdem Kocak nach einer Einzelaktion die Führung erzielen konnte. Hüttenbach fand über dem Kampf den Weg ins Spiel und trafen zum nicht unverdienten Ausgleich durch Tim Bayer. Hüttenbach kämpfte weiter erfolgreich und konnten einen Elfmeter durch Bayer rausholen, welchen Kara-Allel rechts unten zum zweiten Hüttenbacher Tor verwandeln konnte. Die Gäste beschränkten sich aufs kontern und taten dies erfolgreich Timo Sischka war es ein weiteres mal der sein viertes Saisontor erzielen konnte zur zwei Tore-Führung. Die Gäste mussten dann noch in Unterzahl auskommen da der Schiedsrichter Kara-Allel mit der Ampelkarte vom Feld verwies. Dies musste er da er eine gelbe Karte für den Gegner beim Refeere forderte. Dies gab den Platzherren neue Hoffnung, welche sie kurz darauf in etwas Zählbares ummünzen konnten. Tim Brauner verkürzte zum 2:3. Dies gab der Heimelf sprichwörtlich die zweite Luft. Den Ausgleichstreffer erzielte erneut Kocak der einen schönen Schuss aus gut 20 Metern verwertete. In der Schlussphase konnten beide Kontrahenten nichtmehr genug Kraft aufbringen um auf einen Führungstreffer zu spielen. Insgesamt war es ein verdientes Remis in Schönberg.

Das Spiel war von Beginn an nicht sehr hochklassig und beiden Teams verliefen viele Fehler im Aufbau. Ebenso konnten viele Gelegenheiten nicht konsequent zu Ende gespielt werden. Dennoch konnten die Laufer, den ersten Treffer durch Callian erzielen der nach einem Querpass im Sitzen nur noch einspitzeln musste. Kurz darauf fiel aber schon der Ausgleich, nachdem Singer per strammen Schuss volley vom linken Sechzehner-Eck ins lange Eck abschloss. In einem kampfbetonten Spiel, das viel im Mittelfeld stattfand, konnten die Heuchlinger aber die erneute Führung erzielen. Spielertrainer Heinlein schloss nach schönem Steckpass zum zweiten Treffer ab. Kurz nach der Pause schlief aber nach einem Freistoß die komplette Abwehr der Platzherren, welche den daraus resultierenden erneuten Ausgleich durch Singer nicht verhindern konnte. Beide Mannschaften agierten in der Folge mit vielen langen Bällen, doch konnten sich keine größeren Möglichkeiten erspielen. Beide Teams neutralisierten sich von nun an. Die Entscheidung brachte ein Sonntagschuss von Schwarzer, aus 20 Metern der mithilfe des Innenpfostens platziert im Eck einschlug.

Der ungeschlagene Tabellenführer setzte seine beeindruckende Siegesserie fort allerdings ohne zu glänzen. Zunächst waren beide Mannschaften mit Abwehrarbeit beschäftigt, da sie zunächst nichts zulassen wollten. Auch deswegen war es eine zähe Partie, ohne Höhepunkte. Dennoch brachte der erste Angriff der Hausherren die Führung. Nach einer Flanke von Kroha, vollendete Scharrer per Kopf zur Führung. Auch danach konnten beide Mannschaften sich keine weiteren Gelegenheiten erspielen. Nach der Pause konnten die Hausherren etwas besser nach vorne agieren, und defensiv wurden sie kaum gefordert da biedere Röthenbacher nach vorne wenig Druck entfalten konnten. Eine Hackenvorlage von Kürzdörfer konnte mit der ersten gefährlichen Aktion im zweiten Durchgang, von Kroha zum 2:0 verwertet werden. Kroha war auch der Torschützte des dritten Treffers, bei dem er bei einem Dribbling zwei Männer stehen ließ und eiskalt vollendete. In der Folge hätten die Hausherren noch den einen oder anderen Treffer erzielen können aber sie spielten jene Gelegenheiten nicht konsequent zu Ende. Insgesamt ein verdienter Heimsieg des Spitzenreiters, welcher aber nicht die beste Leistung abrufen musste um drei Punkte einzufahren.

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