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SG Quelle Fürth: Die Tiefstapler von der Coubertinstraße

Erst einmal 40 Punkte sammeln: Trainer Patrick Frühwald gibt keine Prognose ab

Platz drei in der Ab­schlusstabelle der Landesliga Nord­ost in der vergangenen Saison macht aus der SG Quelle Fürth noch lange keinen Aufstiegs­kandidaten – zumindest nach Dafür­halten von Trainer Patrick Früh­wald. „Das ist eine raue Liga. Zu­nächst einmal gilt es, 40 Punkte zu sammeln“, stapelt der 45-Jährige mit Blick auf die am Wochenende begin­nende neue Spielzeit betont tief.

Die Landesliga ist „eine raue Liga“, das wissen Quelle-Trainer Patrick Frühwald (re.) und sein „Co“ Florian Rupprecht (li.). Die neuen Spieler (v. li.) Fabian Meinberger, Fabio Garcia, Richard Vidal Camjeo, Tobias Streller und Barhan Birsen wer­den das, soweit sie die Spielklasse noch nicht kennen, erfahren. 

 / © Sportfoto Zink / AlSch

Allerdings: Sollte dieses Teilziel rasch erreicht sein, werde man sich „zu geeigneter Zeit Gedanken über neue Ambitionen“ machen. Eine „kurze Schwächephase vom 26. bis 30. Spieltag“ kostete die SG wohl den Sprung zurück in die Bayernliga. Lediglich drei Zähler fuhren die Dambacher da ein und mussten die späteren Aufsteiger TSV Kornburg und FSV Erlangen-Bruck vorbeizie­hen lassen. „Aber das ist mittlerweile abgehakt“, sagt Frühwald.

Zum Saisonauftakt am Samstag (15 Uhr) daheim gegen den 1. FC Lich­tenfels kann der in seine dritte Sai­son gehende SG-Trainer auf ein ver­gleichsweise eingespieltes Kollektiv zurückgreifen. Mit den beiden An­greifern Fabio Garcia und Richard Vidal Camejo (beide ASV Vach) sowie dem ehedem bereits bei den Dambachern aktiven Defensivall­rounder Fabian Meinberger (TSV Jet­zendorf) verstärkten die Fürther sich nur punktuell. Zudem rückte Baran Birsen von den eigenen U19-Junio­ren in den Landesligakader auf. Verlassen haben den Klub indes Torhüter Dominik Ort (ATSV Erlan­gen), Abwehrmann Valmir Mjestri (TSV Burgfarrnbach) sowie die Offen­sivkräfte Robert Brenner (TSV Abts­wind) und Sebastian Dörrich (1. FC Herzogenaurach).

Ein Fazit der Vorbereitungsphase lässt Frühwald sich trotz deren Ab­schluss nicht entlocken. Dafür sei es noch zu früh. „Erst nach einigen Punktspielen werden wir sehen, ob wir erfolgreich gearbeitet haben“, meint der A-Lizenz-Inhaber. Die Generalprobe jedenfalls gestal­teten die Dambacher mit einem 3:1 (1:1)-Heimsieg gegen Bezirksligist 1. FC Herzogenaurach erfolgreich. In einer temporeichen Partie hatte Maxi­milian Höhenberger (22.) die Platz­herren mit einem schnell ausgeführ­ten Freistoß in Führung gebracht. Nur drei Zeigerumdrehungen später glich Herzogenaurachs auffälligster Akteur, Eric Stübing, mit einer sehenswerten Direktabnahme aus. Nachdem beide Teams vor der Pause jeweils nur einmal Aluminium getrof­fen hatten, verwertete Tim Hutter (70.) eine Hereingabe Garcias per Kopfball. Yannik Jassmann (82.) machte nach einer scharfen Flanke von Lucas Würkert endgültig den Deckel drauf.

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