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Buch will's jetzt wissen: Kann der TSV zum Auftakt vorlegen?

Vorschau Landesliga Nordost Nachholpartien

Eine Woche bevor die Landesliga Nordost offiziell aus ihrem Winterschlaf erwacht, endet für die SG Quelle Fürth, den TSV Buch, den Baiersdorfer SV und den ASV Veitsbronn-Siegelsdorf vorzeitig die pflichtspielfreie Zeit. Nachholpartien stehen an.

Fabio Tech steht nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung. 

 / © Zink

Am Samstag (14 Uhr) gastiert der TSV beim ASV Veitsbronn-Siegelsdorf, der im unteren Tabellendrittel steckt. Punktgleich mit dem FSV Bayreuth und dem Baiersdorfer SV sowie Neuling SpVgg Erlangen auf einem Abstiegsrelegationsplatz liegend, starten die Veitsbronner in die Restsaison. An deren Ende soll auch in der fünften Spielzeit seit dem Aufstieg 2012/13 der Verbleib in der Landesliga stehen. Neben der Tatsache, insgesamt vier der ersten fünf Partien nach der Winterpause am Hamesbuck bestreiten zu dürfen, fußt der Veitsbronner Optimismus vor allem auf der sich allmählich entspannenden personellen Situation. Zuvorderst ist Kapitän Marco Dimper nach langer Verletzungspause wieder mit an Bord und dürfte gegen die „Bucher Jungs“ sein erstes Saisonspiel überhaupt bestreiten. Darüber hinaus stehen neben altgedienten Säulen wie Yannik Stutz und Sven Ulrich auch Angreifer Dimitrios Fotiadis sowie Matthias Hausleithner und Julian Henke wieder voll im Saft. Die Tatsache, dass mit Christian Niedermeier ein Akteur aus der eigenen Reserve mit starken Leistungen in der Wintervorbereitung auf sich aufmerksam machte und sich in der spielfreien Zeit mit Holger Heidingsfelder (24, TSV Burgfarrnbach) und Bünyamin Uzun (20, Türkspor Nürnberg) zudem zwei Abwehrspieler mit Entwicklungspotenzial dem Verein anschlossen, hat die Variationsmöglichkeiten für Trainer Michael Green zusätzlich erhöht. Erstmals in dieser Saison, im bereits 20. Punktspiel, kann Veitsbronns Übungsleiter personell so gut wie aus dem Vollen schöpfen. Für die unter dem Strich wenig berauschenden Testspielresultate wie die 1:5-Abfuhr gegen Ligakonkurrent SpVgg Hüttenbach-Simmelsdorf oder den Umstand, dass es für sein Team beim Kreisligisten Post-SV Nürnberg trotz mehr als 80-minütiger Überzahl lediglich für ein 2:2 reichte, macht Green vor allem das auf physische Aspekte fokussierte, harte Vorbereitungsprogramm verantwortlich. Nun, pünktlich zum Pflichtspielauftakt, sei seine Mannschaft topfit und gewillt, die eine oder andere Überraschung zu landen. Im Hinspiel in Buch, Anfang August vergangenen Jahres, lag diese durchaus im Bereich des Möglichen. Denkbar knapp mit 0:1 zog die damalige Veitsbronner Rumpfelf im Knoblauchsland den Kürzeren. mwil

Auch der TSV Buch ist derweil fokussiert auf sein Ziel - und das wird klar formuliert: "Wir sagen nicht mehr: Wenn wir es packen würde, würden wir es mitnehmen. Wir sagen klar: Wir wollen das jetzt wissen mit Rang zwei", sagt der sportliche Leiter der Bucher, Matthias Leibold. Im Trainingslager zuletzt habe man gemerkt, dass richtig Zug drin gewesen sei, die Mannschaft sei bereit für das enge Rennen um Rang zwei. Neben den beiden Winterneuzugängen Sanel Causevic und Jan-Patrick Frenkel freuen sich die Bucher auf über zwei Rückkehrer: Die zuletzt verletzten Lukas Hofer und Fabio Tech sind wieder mit von der Partie. Einen Abgang gilt es aber zu kompensieren: Vincent Piwernetz zog es zum SV Seligenporten. "Das tut uns natürlich weh, aber es macht uns gleichzeitig stolz, dass unser 'Bauernverein' Spieler für die Regionalliga hervorbringt", so Leibold mit Bucher Understatement. jam

„Wir gehen davon aus, dass wir spielen und haben uns entsprechend vorbereitet“, gibt sich Quelle-Trainer Patrick Frühwald bezüglich des Auswärtsspiels beim 1. FC Lichtenfels (Samstag, 14 Uhr) betont optimistisch, was das Wetter angeht. Jede neuerliche Spielabsage würde die ohnehin bereits mit einem äußerst vollen Terminplan belasteten Dambacher empfindlich treffen: Nicht weniger als 15 Partien muss die SG aufgrund zahlreicher Spielausfälle des Vorjahres bis Pfingstsamstag bestreiten. „Auf Fahrten nach Bayreuth oder Lichtenfels unter der Woche hat niemand wirklich Lust“, sagt Frühwald. „Außerdem“, so Frühwald, seien der Coach und sein Team „heiß auf Fußball und voller Freude, dass es endlich wieder losgeht“. „Im Großen und Ganzen zufrieden“, ist der ehemalige Regionalligaspieler mit der Vorbereitung, auch wenn der Mannschaft „die nötige Konstanz“ gefehlt habe. Testspielresultate wie der 2:1-Sieg gegen Bayernligist ASV Neumarkt oder das 7:1-Schützenfest gegen Bezirksligist Cagrispor zeugen indes von dem großen Potenzial seines Kaders. Ein Talent ist auch Rückkehrer Lucas Werner. Der in Dambach ausgebildete Verteidiger kehrte nach eineinhalb Jahren beim SV Seligenporten zurück zu seinem Heimatverein und bringt aus dem „Kloster“ punktuelle Regionalligaerfahrung mit. Verlassen hat die SG neben Angreifer Richard Vidal-Camejo, der nun für Türkspor Nürnberg in der Bezirksliga aufläuft, auch Fabian Krapfenbauer. Das Quelle-Eigengewächs kam in der laufenden Saison lediglich zu einem Kurzeinsatz und ging zum ASV Zirndorf. An der zu Saisonbeginn formulierten Vorgabe, so rasch wie möglich 40 Punkte sammeln zu wollen, hat sich in Dambach nichts geändert. 31 Zähler hat der Tabellenfünfte nach 19 von 34 Partien angehäuft, wobei der Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz schon auf 15 Zähler Punkte angewachsen ist. Allerdings hat der TSV Buch als Zweiter bereits zwei Partien mehr absolviert als die SG. mwil

Schon zwei Partien mehr als die direkt folgende Konkurrenz aus Bayreuth und Veitsbronn, ein Spiel mehr als die SpVgg Erlangen - der Baiersdorfer SV überwinterte mit 18 Zählern hauchzart über dem Strich. Jetzt müssen Punkte her im engen Tabellenkeller, am besten schon zum Auftakt. Gegner: Die SpVgg Selbitz, die zwar nur zwei Plätze jedoch sechs Punkte vor dem BSV rangiert. Das Hinspiel endete 2:2-Unentschieden, damals noch nicht mit dabei beim BSV waren Moritz Krause und Fabian Schwab (beide reaktiviert), Marc Weiler (aus Kalchreuth), Jermaine Anderson und Moustafa Tchabode (beide Seligenporten II). Die Testspielresultate waren durchwachsen: Nur gegen den SC Adelsdorf konnten die Baiersdorfer einen Sieg einfahren, Niederlagen gab es gegen Herzogenaurach, Vach, den TV 48 Erlangen und Lengfeld.

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