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DJK-SC Oesdorf: Die treibende Kraft nach dem Dreiergestirn an der Spitze

Zweites Kreisliga-Jahr läuft besser - auch dank einiger namenhafter Transfers

Erst am vorletzten Spieltag machte der DJK-SC Oesdorf - trotz Niederlage - in der vergangenen Saison den Klassenerhalt fix. Dank der Mithilfe der Konkurrenz konnte das Team von Trainer Florim Nreci somit in die Planungen für das zweite Kreisliga-Jahr einsteigen. In dieser Spielzeit läuft es für die DJK um einiges besser - auch dank einiger namenhafter Transfers.

Senad Bajric (links) kam vor der Saison aus Forchheim und ist ein Garant für den Oesdorfer Aufschwung.

 / © Roland Huber

„Letztes Jahr waren wir vom Kader her nicht so breit aufgestellt. Dazu hatten wir viele Verletzte und aufgrund von Schichtarbeit eine relativ niedrige Trainingsbeteiligung“, blickt Oesdorf-Coach Nreci zurück. 33 Zähler, zwei mehr als der erste Absteiger Eggolsheim, hatte sein Team nach der letzten Spielzeit auf der Habenseite – in dieser Saison sind es nach 14 Spielen bereits 28. „Wir haben vor der Saison einige sehr gute Jungs bekommen, das ganze Team kommt fleißig ins Training“, zeigt sich Nreci zufrieden. Als namenhaftester Neuzugang ist wohl Senad Bajric zu nennen. Von der SpVgg Jahn Forchheim wechselte der torgefährliche Angreifer nach Oesdorf und ist auch bei seinem neuen Arbeitgeber ein großer Faktor in der Offensive: Mit zwölf Treffern erzielte selbiger nämlich genau ein Drittel der DJK-Tore und führt somit die vereinsinterne Torjägerliste an.

Top-Drei – und dann kommt Oesdorf

Acht Punkte liegen zwischen Oesdorf und dem Drittplatzierten Heßdorf – der größte Abstand in der Kreisliga zwischen zwei direkten Tabellennachbarn. Sieht man vom Dreiergestirn an der Tabellenspitze ab, die den Aufstieg aller Voraussicht nach unter sich ausmachen werden, ist Oesdorf also die nächste Kraft in der Liga. „Die ersten Drei stehen schon zurecht ganz oben. Vor allem Buckenhofen ist in der Breite enorm stak – aber mit denen wollen wir uns sowieso nicht messen. Wir spielen in einer Kreisliga mit vielen sehr interessanten Spielen und damit sind wir in jedem Fall zufrieden“, sagt Nreci. Ein Faktor, der sein Team in dieser Saison von den vordersten drei Tabellenplätzen trennt, ist die Schwäche auf fremden Platz: Zuhause holte das Nreci-Team sieben Siege aus acht Spielen, auswärts konnte Oesdorf nur ein einziges Spiel gewinnen, dazu kommen drei Unentschieden und zwei Niederlagen. Eine „deutlich auszumachende Auswärtsschwäche“, findet auch der Übungsleiter. Dennoch habe er in dieser Saison nichts zu bemängeln, zumal Oesdorf seit acht Spielen ungeschlagen ist. „Wir sind sehr zufrieden mit dem vierten Platz und wollen jetzt natürlich die Leistung aus der Vorrunde bestätigen“, gibt der Coach die Marschroute vor. Auch in der kommenden Spielzeit wird Nreci in Oesdorf übrigens an der Seitenlinie stehen, denn schon im November verlängerten die Verantwortlichen den Vertrag mit dem Trainer. „Oesdorf ist ein total interessanter Verein. Die Leute halten hier alle zusammen – vom Platzwart bis zum Vorstand herrscht eine sehr schöne Harmonie“, freut sich Nreci.

Derby zum Auftakt

Zum ersten Spiel nach der Winterpause geht es für den DJK zum Nachbarschaftsderby nach Heroldsbach. Die SpVgg belegt den ersten Abstiegsplatz, ist also bereits unter Zugzwang. „Seit fast zwei Jahren gibt es wieder ein Derby in der Gemeinde, darauf freuen wir uns wie verrückt. Heroldsbach steht jetzt unten drin, also werden sie alles geben, aber wir sind auch gut vorbereitet“, geht Nreci selbstbewusst ins kommende Spiel – auch, wenn er mit seinem Team im Winter „fast nur Laufen“ gehen konnte.

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