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Mönius: "Wir haben Fortschritte gemacht"

Vorschau Bayernliga Nord 29. Spieltag

Der SC Eltersdorf hat mit drei weiteren Vertretern die Bewerbungsunterlagen für die Regionalliga eingereicht, nun geht es gegen die SpVgg Ansbach - ein Team, das etwas gutzumachen hat. Um nicht mehr viel geht es für den FSV Erlangen Bruck, wenn am Samstag die SpVgg Weiden kommt. Mit einem Sieg jedoch gegen die abstiegsbedrohten Gäste dürfte der FSV auch die allerletzten Sorgen los sein. Die Mannschaft der Stunde, die SpVgg Jahn Forchheim um ihren 10er Andi Mönius, trifft auf Sand.

Andi Mönius wird Forchheim nach der Saison den Rücken kehren.

 / © Zink

Acht Vereine der beiden Bayernligen sowie die SpVgg Unterhaching aus der 3. Liga haben an diesem Freitag fristgerecht ihre Bewerbungsunterlagen für die Zulassung zum Spielbetrieb in der Saison 2018/19 in der Regionalliga Bayern eingereicht - darunter sind auch vier Vereine aus der Bayernliga Nord: Neben Viktoria Aschaffenburg, dem Würzburger FV, dem TSV Aubstadt steht auch der SC Eltersdorf auf der vom Verband verschickten Liste. Aktuell auf dem Relegationsrang beheimatet, braucht der SCE zur Realisierung dieses Vorhabens aber noch ein paar Punkte, denn die Konkurrenz sitzt den"Quecken" weiter im Nacken. Jüngst gab es einen knappen Erfolg gegen Ammerthal. Anders erging es da dem kommenden Gegner, der in der Tabelle seit geraumer Zeit ja ein bisschen im Niemandsland steht: Eine herbe Klatsche zog sich die SpVgg Ansbach am Mittwochabend im Duell mit Tabellennachbarn Gebenbach zu. Mit einem 1:7 im Gepäck für eine sich ergebende SpVgg nach Hause. Erwartet wird nun natürlich eine Reaktion seitens der Mannschaft: „Ich denke, dass dieses Ergebnis für zwei Mannschaften schlecht war – für uns und für den SC Eltersdorf“, sagt Ansbach-Coach Schülein gegenüber der FLZ. jam

Die SpVgg Jahn Forchheim ist die Mannschaft der Stunde in der Bayernliga. Vier Siege und ein Unentschieden nach der Winterpause — diese Bilanz kann sich sehen lassen. Gegen den Abstiegskandidaten 1. FC Sand will der Tabellensiebte am Samstag um 15 Uhr auf eigenem Platz diese schöne Serie fortsetzen. Einer, der maßgeblich zu dem erfolgreichen Abschneiden beiträgt, ist Andi Mönius. Der 27-jährige Kreativchef sprüht derzeit vor Spielfreude und erzielte in den letzten fünf Begegnungen zwei Tore. „Ich denke, wir sind gut aus der Winterpause gekommen und sind ziemlich effektiv. Aus unseren Chancen haben wir konsequent Tore gemacht“, sagt Mönius. Zudem sei eine spielerische Qualität geschaffen worden, mit der man bei Partien, die auf der Kippe standen, letztlich die Oberhand behalten habe. Ein weiterer Grund für die guten Resultate ist seiner Meinung nach das besser gewordene Defensivverhalten. „Wir haben uns hinten deutlich stabilisiert.“ Die Mannschaft habe sich in die richtige Richtung entwickelt. „Wir haben Fortschritte gemacht“, so Mönius, der hinzufügt, dass sich Trainer Christian Springer taktisch stets was habe einfallen lassen. „Das greift immer besser.“ Warum verlässt er dennoch zusammen mit Dennis Weiler nach der Saison Forchheim und wechselt zum Bezirksligisten SC Adelsdorf? Das sei eine schwierige Entscheidung gewesen, sagt Mönius. „Es war nicht so, dass ich keinen Bock mehr gehabt hätte in Forchheim zu spielen. Es war mein Plan, irgendwann nach Adelsdorf zurückzukehren.“ Von dort war der Spielmacher vor zwei Jahren zum Jahn gewechselt. Als die Anfrage von Adelsdorf kam, den Job als Spieltrainer zu übernehmen, habe er zugesagt. „Wann bekomme ich wieder die Möglichkeit.“ Alleine hätte er den Schritt nicht gemacht, „aber mit Dennis wird es eine schöne Aufgabe“. Doch bis dahin wird er sich voll auf den Jahn konzentrieren. Seine gute Verfassung führt er auf die allgemeine Leistungssteigerung zurück: „Es ist auch für mich einfacher zu spielen, wenn man so einen Lauf hat.“ Als „Zehner“ genießt er es, dass ihm Trainer Springer „alle Freiheiten“ lässt. „Ich kann mich bewegen, wie ich möchte. Irgendwo auftauchen, wo es gerade sinnvoll erscheint.“ Das wird auch am Samstag gegen den 1. FC Sand der Fall sein. Der Gegner hat unter der Woche Trainer Uwe Ernst den Laufpass gegeben. Bis zum Saisonende betreut Matthias Bayer die Truppe. „Die werden unter dem neuen Coach motiviert sein und uns sehr aggressiv empfangen. Das wird kein Selbstläufer“ vermutet Mönius. Der Gegner sei bei uns zu Hause zu schlagen, „aber unterschätzen dürfen wir ihn nicht“. HANS-JOCHEN SCHAUER

Die Saison ordentlich zu Ende bringen, so viele Punkte holen, wie möglich – das dürften die Ziele des FSV Erlangen-Bruck in der laufenden Bayernliga-Fußballsaison noch sein. 18 Zähler sind noch zu vergeben in sechs ausstehenden Partien – die erste davon am Samstagnachmittag an der Tennenloher Straße gegen die SpVgg Weiden. Die steht auf dem ersten Relegationsplatz zur Landesliga und kämpft im engen Abstiegszirkus um den Klassenerhalt. Ein Sieg wäre da besonders wichtig für die Weidener (24 Punkte), um die Plätze doch noch mit der DJK Bamberg (27) oder mit Bayern Hof (31) noch zu tauschen. Da kann man eigentlich von Tabellenrang neun, auf dem der Aufsteiger aus Bruck liegt, getrost und beruhigt nach unten blicken – mit 37 Zählern ist auch der Puffer groß genug, um noch einmal ernsthaft in Abstiegsnot zu geraten. Mit einem Sieg allerdings wäre auch rechnerisch der vorzeitige Klassenerhalt beim FSV unter Dach und Fach. Dass Dank einer massiven Leistungssteigerung nach Fehlstart, als die ausgelaugten Aufstiegs-Brucker mit dem großen Spiel gegen den FC Bayern im Kopf von den ersten sieben Partien nur eine gewannen. Schlusslicht zum dritten Spieltag, zweimal Vorletzter kurz darauf – ehe es im Aufzug rasant nach oben ging in der Tabelle – und den Sorgen davon: Elf Partien folgten, von denen Bruck nur noch eine verlor, eine Saison wie eine Achterbahnfahrt. Die, auch wenn zuletzt vor dem Jahreswechsel wieder eher eine Talfahrt folgte, mit einem geruhsamen Schluss zu Ende gehen wird. Nach Siegen gegen Schweinfurt und Amberg wurden wichtige Partien gegen Abstiegskandidaten gewonnen, Weiden ist da nicht viel besser einzuschätzen – wenngleich das Hinspiel für Bruck mit 1:4 verloren ging. chb

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