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TSG Roth II: Cengiz übernimmt von Zottmann

Vor dem Derby gegen Pfaffenhofen

Am Sonntag kann Unterreichenbach bei der SG Wassermungenau/Wernfels Meister werden. Schon am Samstag, 14 Uhr, steht in Roth ein Derby an: Die TSG-Reserve empfängt den SV Pfaffenhofen.

Stefan Zottmanns Nachfolger wird Tevfik Cengiz (links).

 / © TSG Roth

Rund um die Kreisstadt werden angenehm viele Derbys gespielt, bislang ist die Bilanz der TSG Roth noch negativ: Drei der fünf Aufeinandertreffen verlor sie, Siege gelangen gegen Büchenbach und Pfaffenhofen (3:2). Damals, im Oktober, verletzte sich Pfaffenhofens Michael Sperl, bis dato bester Torschütze des SV. Mittlerweile ist er wieder an Bord, hat auch am vergangenen Wochenende wieder getroffen – wie Daniel Grauthoff. Seit dessen Rückkehr ist Pfaffenhofen in der Tabelle ordentlich geklettert und steht hinter Unterreichenbach auf Rang zwei – damit könnten sich am Ende die beiden Aufsteiger schon wieder aus der Kreisklasse verabschieden.

Eher am anderen Ende der Tabelle rangiert die zweite Mannschaft der TSG Roth. Zuletzt gewann sie 3:2 gegen Abenberg, vielleicht etwas glücklich, andererseits mit einem Rumpfkader gegen ein Team, das ebenfalls Karten im Aufstiegsrennen hatte, vielleicht auch verdient. So oder so, die TSG ist mit nun 27 Punkten so gut wie durch, auch wenn Oliver Wellert, der Sportliche Leiter, sich erst gratulierten lässt, wenn auch rechnerisch alles in trockenen Tüchern ist. Mit einem Sieg in Pfaffenhofen wäre das schon was anderes, zudem sind die Derbys ja auch immer was Besonderes. Doch die Personalsituation ist eng, auch von der AH ist keine Hilfe zu erwarten, ein Mannschaftsausflug steht im Wege.

Cengiz für Zottmann

Zum Ende der Saison wird sich an der Spitze der TSG etwas tun: Stefan Zottmann wird das Traineramt abgeben. Die TSG hat ihm angeboten, stattdessen Torwart-Trainer der Jugend zu werden, eine Zusage Zottmanns, der auch Torwart-Trainer ist, steht noch aus. „Das ist keine Degradierung und hat auch nichts mit Ergebnissen zu tun“, sagt Wellert – die passten ja. Stattdessen sei das Torwart-Training ein ganz wichtiger Baustein, auch um Talente zu halten, die sonst wegen besserer Ausbildungsmöglichkeiten abwandern. „In der Jugend haben wir da unglaublichen Bedarf“, sagt Wellert, auch das Ende der JFG im Blick. Gleichzeitig soll jeder bei der TSG optimal eingesetzt werden.

Zottmanns Nachfolger wird Tevfik Cengiz. Der 32-Jährige spielte in der vergangenen Saison noch für das Bezirksliga-Team, war zu Landeliga-Zeiten Stellvertreter von Kapitän René Kerschbaum. Zuletzt hielt er sich in der A-Klasse Ost bei der Eintracht Allersberg fit, nun will er die Trainerlaufbahn einschlagen. „Er hat eine gute Ausstrahlung und eine gute Ansprache“, sagt Wellert. „Wir gehen damit den traditionellen Weg und binden ehemalige Feldspieler ein.“

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