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"Entspannte Ruhe": Der SV Schwaig will nicht über den Aufstieg sprechen

Bezirksliga Nord

Der SV Schwaig hat es nach holprigem Start allen gezeigt. Jetzt winkt der Sprung in die Landesliga. Egal in welcher Spielklasse der SVS kommende Saison spielt, die Planungen laufen bereits jetzt an.

Siegertypen: Ab dem 7. Spieltag ließ der SV Schwaig nicht mehr viel anbrennen.

 / © Matthias Janousch

Zugegeben, wenn man im Sommer den Tabellenführer der Winterpause hätte tippen müssen, wäre der SV Schwaig nicht als Erster genannt worden. Die Mannschaft von Coach Helmut Rahner kam nicht berauschend aus den Startlöchern, legte jedoch nach fünf gespielten Partien eine sagenhafte Siegesserie hin. Beim 4:0-Heimsieg über Aufsteiger SV Buckenhofen am 1. September begann der famose Schwaiger Lauf. 15 Spiele in Folge konnte der SVS für sich entscheiden und sich dadurch souverän an die Tabellenspitze setzen. Einzig gegen Cagrispor hatten die Rahner-Schützlinge in Hin- und Rückspiel das Nachsehen. 

Sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf Relegationsplatz zwei, den derzeit der FSV Stadeln inne hat. Abteilungsleiter Bernd Hufnagel hatte so eine starke Serie nicht vorhergesehen. "Wir hatten zu Beginn der Saison sechs Neuzugänge, von daher war dieser Erfolg so nicht zu erwarten. Wir sind sehr zufrieden, unser Kader ist stabil, dennoch hatten wir im ein oder anderen Spiel sicherlich auch das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Eine solche neue Serie wird es wohl nicht mehr geben." Veränderungen gibt es am Mittelbügweg im Winter keine. Weder Zu- noch Abgänge sind zu vermelden. Viel mehr wird im Hintergrund schon am Kader für die neue Saison gebastelt, auch wenn man die Ligenzugehörigkeit nicht kennt. "Unsere Leistungsträger haben schon signalisiert dass sie gerne bleiben wollen. Dabei spielt die Liga keine Rolle", so Hufnagel. Mit an Bord bleiben soll am besten auch der Vater des Erfolgs, "Alu" Rahner. Die Gespräche bezüglich einer Zusammenarbeit über die Saison hinaus dauern noch an, es sieht aber danach aus als würde nicht viel dagegen sprechen.

Trotz einer starken Hinrunde und einem kleinen Polster auf die Verfolger will Hufnagel nicht von der Meisterschaft sprechen. "Es sind noch 13 Spiele zu gehen, es wäre verfrüht jetzt schon vom Aufstieg zu sprechen. Es kann noch vieles passieren. Bei uns herrscht eine entspannte Ruhe, das hat aber nichts mit Platz eins zu tun. Wir lassen Helmut Rahner so arbeiten wie er will und hoffen bis zum Saisonende verletzungsfrei zu bleiben." Am vergangenen Mittwoch gab es das erste Testspiel beim Bayernligisten ASV Vach. Bei der 0:2-Niederlage zeigte sich das Team auf Augenhöhe. Am Wochenende geht es gegen den Landesligisten SC Großschwarzenlohe, ehe die Vorbereitung beim SV Ermreuth abgeschlossen wird. Im Anschluss an das Spiel wird es einen Mannschaftsabend geben, bei dem der Rückrundenstart begossen wird. Sollte Schwaig annähernd an die Leistungen der Hinserie anknüpfen können, wird der Rahner-Elf die Meisterschaft wohl kaum noch zu nehmen sein.

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