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Nutzt Aufkirchen Haibachs Auswärtsschwäche?

Vorschau Landesliga Nordwest 25. Spieltag

Die beiden mittelfränkischen Nordwest-Landesligisten aus Feuchtwangen und Aufkirchen bekommen am Sonntag jeweils Besuch aus Unterfranken. Während der TuS gegen Kleinrinderfeld mit einem Sieg einen richtig großen Schritt Richtung Ligaverbleib gehen könnte, gilt es für den SCA, endlich den Heimfluch zu überwinden. Mit Alemannia Haibach kommt dafür vielleicht genau der richtige Gegner.

© Sportfoto Zink

Die Situation sieht alles andere als rosig aus für den SC Aufkirchen. Zwei Siege aus 23 Spielen, Tabellenletzter mit nur 13 Zählern. Am vergangenen Wochenende gab es in Kleinrinderfeld mal wieder nichts zu holen für den Aufstieger. Und doch hat die Elf von Josef Pelczer noch alle Chancen, die Klasse zu halten. Sieben Spiele hat der SCA noch vor der Brust, fünf davon finden zu Hause statt. Ein gutes Vorzeichen bei nur drei Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz, der momentan vom SV Erlenbach belegt wird. Wäre da nicht die notorische Heimschwäche der Aufkirchener. Dort auf der hübschen Sportanlage oberhalb von Gerolfingen hat es nämlich noch gar nicht geklappt mit einem Dreier. Und so blöd es sich anhören mag, mit Alemannia Haibach kommt genau jetzt vielleicht der richtige Gegner. Die Unterfranken mischen bei nur vier Punkten Rückstand auf Position zwei zwar noch um den Bayernliga-Aufstieg mit, haben sich diese Situation aber als bestes Heimteam der Liga in erster Linie vor eigenem Publikum erarbeitet. Auswärts läuft es alles andere als rund für den SV Alemannia. Drei Siege aus zwölf Spielen in der Fremde reichen nur zum drittletzten Platz in der Auswärtstabelle. Es könnte also etwas gehen für den SC Aufkirchen.

Punkte gegen Spitzenmannschaften sind für Abstiegskandidaten pures Gold. Den Dreier in Kahl verdiente sich der TuS schon alleine deswegen, weil er den Verletzungsschock von Toptorjäger Manuel Reichert aus der Vorwoche noch zu verdauen hatte und weil in Kahl Torhüter Philipp Deeg mit Rot vom Platz flog. Alles Dinge, die einer Mannschaft im Keller schon mal den Rest geben kann, doch allen Widrigkeiten zum Trotz hielt Feuchtwangen den Kopf über Wasser und gewann nach einer turbulenten Schlussphase. Der Sieg in Kahl bewies auch, dass der am Saisonende scheidende Trainer Ralf Meier noch richtig Wirkung auf die Mannschaft entfaltet und alles andere als eine "Lame Duck" ist. Schließlich agierte Feuchtwangen taktisch herausragend eingestellt. So erfreulich die derzeitige Tabellensituation auch sein mag, für den Klassenerhalt braucht es freilich noch ein paar Punkte. Der TSV Kleinrinderfeld, der am Sonntag gastiert, hat am vergangenen Wochenende mit dem 4:0 gegen Aufkirchen gezeigt, welche Qualität er hat. Im Hinspiel gab es Tore satt, beide Teams trennten sich mit einem 3:3.

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